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28. April 2022 | 08:24 Uhr
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Hybride Business Events sind auf dem Vormarsch

Messen, Tagungen, Kongresse und Events finden in Deutschland zunehmend wieder vor Ort statt, zeigt das aktuelle Meeting- & Event-Barometer. Die Kennzahlen für das Jahr 2021 bestätigen aber auch, dass hybride und virtuelle Formate ebenso wie die nachhaltige Veranstaltungsplanung nicht mehr wegzudenken sind.

Tagung Kongress Mikro vor Publikum iStock Mihajlo Maricic.jpg

Präsenzveranstaltungen kommen zurück, werden aber oft als hybride Events durchgeführt

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Nach dem Einbruch im ersten Corona-Jahr ging die Zahl der Geschäftsreisenden aus Europa nach Deutschland 2021 noch einmal um zwölf Prozent zurück, so das Meeting- & Event-Barometer der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT), dem Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) und dem German Convention Bureau (GCB). Trotzdem führte Deutschland das Ranking der europäischen Geschäftsreiseziele weiter an. Von den knapp 30 Millionen Geschäftsreisen der Europäer führten 4,4 Millionen nach Deutschland. Die Prognosen für das Jahr 2022 sind positiv.

Hybride Veranstaltungen der Treiber im Veranstaltungsmarkt

Das zweite Jahr der Corona-Pandemie zeige laut DZT-Chefin Petra Hedorfer klare Perspektiven für den Veranstaltungsmarkt in Deutschland auf. So sei die Zahl der Präsenzteilnehmer gegenüber 2020 um 10,3 Prozent gestiegen. Verantwortlich dafür sei neben der reinen Präsenzteilnahme insbesondere der starke Anstieg derjenigen, die sich für die Vor-Ort-Teilnahme an hybriden Formaten entscheiden würden.

Von allen 68,4 Millionen Teilnehmern an Business Events vor Ort, nahmen 50 Millionen an reinen Präsenzveranstaltungen, 18,4 Millionen an hybriden Formaten teil. Hybride Formate, das heißt Präsenzveranstaltungen mit der Option zur Online-Teilnahme, erwiesen sich dabei als Treiber des Marktes. 2021 fanden in Deutschland über alle Formate – online, hybrid, analog – hinweg insgesamt 4,2 Mio. Veranstaltungen (2020: 2,3 Mio.) mit 432 Millionen Teilnehmern (2020: 232,5 Mio.) statt.

Digitalisierung trifft Nachhaltigkeit

Die Digitalisierung ist durch die Corona-Pandemie stark vorangetrieben worden, so das GCB. Virtuelle Formate hätten den Veranstaltungsmarkt strukturell verändert und gleichzeitig ein höheres Bewusstsein für nachhaltiges Handeln bei Business Events geprägt. 79 Prozent der befragten Veranstalter gaben an, dass Nachhaltigkeit für sie eine wichtige Rolle spielt und ihre Entscheidungsfindung maßgeblich beeinflusst. Besonderes Gewicht haben dabei Mobilitätsthemen rund um Veranstaltungen.

Absagen und Verschiebungen wegen staatlicher Corona-Maßnahmen, insbesondere Veranstaltungsverbote und Kapazitätsbeschränkungen, beeinflussten auch 2021 die Umsatzentwicklung: Die Anbieter erzielten rund 62 Prozent weniger Umsatz als im Jahr 2019, verglichen zum Vorjahr jedoch ein Plus von 0,7 Prozent. Der Ausblick in die Zukunft ist positiv: Veranstaltungszentren, Tagungshotels und Eventlocations erwarten in den nächsten Jahren konstantes Wachstum, das teilweise sogar das Vorkrisen-Niveau übertreffen könne.

Das Meeting- & Event-Barometer 2021/2022 steht auf der Website des GCB kostenlos zum Download bereit.

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