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3. März 2020 | 12:45 Uhr
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Iata fordert von Airports Aussetzung der Slot-Regeln

Der Branchenverband der internationalen Luftfahrt appelliert an die Flughäfen, die Regeln zur Slotvergabe angesichts der notwendigen Flugstreichungen im Zuge der Coronakrise auszusetzen. Diese sehen vor, dass Start- und Landerechte erlöschen, wenn sie nicht mindestens zu 80 Prozent genutzt werden.

Die Regeln zur Slotvergabe werden von mehr als 200 Flughäfen weltweit angewendet. Sie sollen dazu dienen, dass Airlines ihre Start- und landerechte möglichst voll ausschöpfen. Doch insbesondere Asien, zunehmend aber auch innerhalb Europas, zwingt fehlende Nachfrage die Airlines derzeit zu umfangreichen Kapazitätsanpassungen. Würden die Regeln zur Slotvergabe auch in diesem Jahr angewendet, müssten viele Fluggesellschaften Start- und Landerechte im nächsten Jahr abgeben oder mit leeren Flugzeugen starten, um dies zu vermeiden.

Deshalb fordert der Luftfahrtverband, die geltenden Regelungen bis Ende Oktober auszusetzen. Dies würde es den Carriern ermöglichen, ihre Kapazitätsplanung in der Krise den Marktbedingungen anzupassen, argumentiert, Iata-Chef Alexandre de Juniac.

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