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21. November 2022 | 14:16 Uhr
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Iberostar schmiedet Allianz mit IHG

Die spanische Hotelgruppe Iberostar geht für ihre Resorts und All-Inclusive-Anlagen eine strategische Allianz mit dem Hotelriesen Intercontinental Hotels Group (IHG) ein. Die Zusammenarbeit verschafft 70 Häusern Zugang zu den weltweiten Vertriebskanälen der Hotelgruppe, von deren Größe Iberostar-Chef Miguel Fluxá profitieren (Foto) will.

Fluxá Miguel

Miguel Fluxá und Iberostar kooperieren künftig mit IHG

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Iberostar bleibe ein unabhängiges Unternehmen, betont das Unternehmen. IHG werde die "Iberostar Beachfront Resorts" als 18. Marke führen. Die Allianz gilt für bis zu 70 Hotels mit 24.300 Zimmern in der Karibik, Nord-, Mittel- und Südamerika, Südeuropa und Nordafrika. IHG betreibt rund 6.000 Hotels, zu den Marken zählen etwa Intercontinental, Holiday Inn, Crowne Plaza, Six Senses, Indigo und Regent.

Die ersten Unterkünfte in Mexiko, der Dominikanischen Republik, Jamaika, Brasilien und auf den Kanarischen Inseln sollen im Dezember in das IHG-System aufgenommen werden, weitere Anlagen in Spanien und anderen Urlaubszielen in Südeuropa und Nordafrika sollen in den nächsten zwei Jahren folgen. Ausgeklammert bleiben die Stadthotels von Iberostar und die Resorts auf Kuba. IHG betreibt nach eigenen Angaben derzeit 260 Ferienanlagen. Nun sollen 70 weitere Freizeit-Resorts Zugang zur Unternehmensplattform von IHG erhalten, einschließlich der Vertriebskanäle und des Treueprogramms IHG One Rewards. 

Im Rahmen der Vereinbarung erhält IHG eine Lizenz für die Marke von Iberostar Beachfront Resorts. Die Vereinbarung hat eine anfängliche Laufzeit von 30 Jahren und die Option auf eine Verlängerung um weitere 20 Jahre im gegenseitigen Einvernehmen.

Mit dem IHG-Deal verschafft sich Iberostar zusätzliche Vertriebskanäle. Die spanische Hotelgruppe war bis zur Pleite von Thomas Cook im September 2019 ein wichtiger Partner und wurde über sämtliche Veranstaltermarken des Konzerns vertrieben. Obwohl sich die Hotelgruppe zuvor längst für andere Veranstalter geöffnet hatte, dürfte das Aus für Cook das Unternehmen mit Blick auf seine Vertriebskanäle durchaus getroffen haben.

Christian Schmicke 

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