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20. August 2021 | 11:28 Uhr
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Lokführergewerkschaft will bis Mittwoch streiken

Die Gewerkschaft GDL fordert das gesamte Bahnpersonal zum Streik auf. Von Samstag an soll der Güterverkehr bestreikt werden; von Montag an werde der Streik auch den Personenverkehr treffen, kündigte Gewerkschaftschef Claus Weselsky an. Die Bahn reagiert mit einem Ersatzfahrplan. Drei von vier Fernzügen fallen aus.

Bahn Zugbegleiterin

Laut GDL-Chef Klaus Weselsky beteiligen sich an dem Streik nicht nur Lokführer, sondern Beschäftigte aus allen DB-Bereichen

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Die Streikankündigung steht unter dem Vorbehalt, dass die Bahn kein „erheblich verbessertes Angebot“ im laufenden Tarifkonflikt vorlegt. Den Personenverkehr spare die GDL am Wochenende noch aus, um den zu erwartenden starken Urlaubsreiseverkehr nicht zu behindern, sagte Weselsky. Bei künftigen Streiks, die nach seinen Worten länger dauern könnten, könne man die Aussparung des Wochenendes dann nicht mehr gewährleisten.

Die Bahn will darauf, wie schon in der vergangenen Woche, mit einem Notfallfahrplan reagieren. Im Fernverkehr soll demnach ein Grundangebot von rund einem Viertel des normalen Fahrplans unterwegs sein. Im Regional- und S-Bahnverkehr peilt die DB erneut etwa 40 Prozent des Zugverkehrs an. Die Anzahl der angebotenen Züge werde jedoch je nach Region stark schwanken, teilt die Bahn mit.

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