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12. November 2020 | 15:28 Uhr
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Lufthansa-Einigung mit Personal rückt näher

Mit dem Bodenpersonal und der Gewerkschaft Verdi hat sich die Konzernführung am Mittwoch auf Gehaltsverzicht und Kündigungsschutz für das Jahr 2021 geeinigt. Auch die Pilotengewerkschaft Cockpit hat ein nachgebessertes Angebot vorgelegt, das Entlassungen sogar bis Ende 2022 verhindern soll.

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Mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo hat sich Lufthansa schon im Juni auf ein Krisenpaket geeinigt

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Bei den Verhandlungen mit Verdi handelten die Tarifpartner aus, dass das Weihnachtsgeld der 24.000 nach Tarif Beschäftigten in diesem Jahr gestrichen wird. Auch 2021 fallen Urlaubs- und Weihnachtsgeld weg. Bei der Kurzarbeit, die konsequent fortgesetzt werden soll, wird die Aufstockung durch den Arbeitgeber um drei Prozentpunkte reduziert. Das Paket leiste einen Beitrag von 200 Millionen Euro zur Krisenbewältigung, teilt Lufthansa mit.

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat der Konzernführung unterdessen ein deutlich erhöhtes Verzichtsangebot vorgelegt, um die Personalkosten zu senken. Die ursprünglich bis Jahresende befristeten Zugeständnisse könnten bis 30. Juni 2022 verlängert werden, teilte die Pilotengewerkschaft am Mittwoch mit. Der Sparbeitrag erhöhe sich damit von 155 Millionen Euro auf gut 600 Millionen Euro. Das Sparpaket sehe neben Kurzarbeit weitere Zugeständnisse bei Gehalt und Altersversorgung im Gegenzug für einen Arbeitsplatzschutz bis Ende 2022 vor.

Mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo hatte sich Lufthansa bereits Ende Juni geeinigt. Das Krisenpaket sah einen vierjährigen Kündigungsschutz sowie ein Einsparvolumen von über einer halben Milliarde Euro bis Ende 2023 vor. Lufthansa teilte damals mit, unter anderem würden Vergütungsanhebungen ausgesetzt sowie die Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung zeitweise reduziert.

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