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30. Oktober 2021 | 11:35 Uhr
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Noch vereinzelte Problemfälle beim Sicherungsfonds

Zum Starttermin am 1. November waren beim DRSF am Wochenende noch die Anträge „knapp einer Handvoll“ von Veranstaltern nicht abschließend bearbeitet. Mehr als 170 Anbieter seien in den Fonds zur Absicherung von Kundengeldern aufgenommen worden, sagt Geschäftsführer Andreas Gent. Ein zehnköpfiger Beirat wurde unterdessen bereits berufen.

Insolvenz

Eine Handvoll Anträge zur Kundengeldabsicherung sind noch nicht abschließend bewilligt

Der Reisesicherungsfonds nimmt am Montag, 1. November den Betrieb auf. Bei einigen wenigen Anträgen der Reiseveranstalter bestehe noch abschließender Klärungsbedarf, erklärt Gent. Über den Fonds müssen sich alle Veranstalter absichern, die im vergangenen Geschäftsjahr mehr als zehn Millionen Euro umgesetzt haben. Bis Oktober 2027 soll der Fonds – finanziert von den Reiseveranstaltern – ein Zielkapital von 750 Millionen Euro aufbauen.

Der Beirat des DRSF, der die Arbeit des Reisesicherungsfonds DRSF kritisch begleiten soll, steht seit einigen Tagen. Unter den zehn Mitgliedern, die die Interessen verschiedener Sparten der Branche vertreten, finden sich bekannte Gesichter, wie etwa DTV-Chef Reinhard Meyer, FTI-Aufsichtsratschef Wolfgang Altmüller, Verbraucherschützer Felix Methmann und Ex-LCC-Chef Hasso von Düring. Vorsitzender ist ERV-Vorstandschef Richard Bader.

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