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18. August 2021 | 13:01 Uhr
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Qantas führt Impfpflicht für das Personal ein

Bis Mitte November müssen sich das Kabinenpersonal, Piloten und Mitarbeiter an den Flughäfen vollständig gegen das Coronavirus impfen lassen. Die übrigen Mitarbeiter der australischen Fluglinie und ihres Low-Cost-Ablegers Jetstar haben noch bin Ende März damit Zeit. Qantas ist nicht das erste Beispiel für eine Impfpflicht.

Qantas

Bei Qantas muss das Personal bald geimpft sein

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Qantas-Chef Alan Joyce erklärte, die Impfung aller Angestellten diene deren eigenem Schutz, aber auch dem der Kundschaft. Wegen der Vielzahl von Kontakten, die die Airline-Mitarbeiter im Zuge ihrer Arbeit hätten, müsse Qantas im Hinblick auf die Impfung aller Mitarbeiter eine Vorreiterrolle einnehmen. Die Impfungen seien der einzige Weg, dem Kreislauf aus Lockdowns und Grenzschließungen zu entkommen.

Die Fluggesellschaft hatte zuvor rund 12.000 Angestellte zu dem Thema befragt. Dabei kam nach Angaben der Zeitung The National heraus, dass 89 Prozent der Befragten sich impfen lassen wollten. Vier Prozent erklärten, sie wollten oder könnten sich nicht impfen lassen. Rund drei Viertel sprachen sich für eine Pflicht zum Impfen unter den Angestellten aus. Wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, ist von der Regelung ausgenommen.

Impfpflicht auch bei United

Qantas ist nicht der erste Carrier, der eine Impfpflicht für Mitarbeiter einführt. Der US-Carrier United hatte seine rund 67.000 US-Angestellten bereits Anfang August informiert, dass sie bis zum Herbst einen Nachweis über zwei erhaltene Impfdosen erbringen müssten. Mitte Juni hatte United – wie zuvor schon der US-Konkurrent Delta Air Lines – eine Impfpflicht für neu eingestellte Mitarbeiter eingeführt.

In Kanada hat Premierminister Justin Trudeau am vergangenen Freitag angekündigt, dass sowohl die Passagiere als auch die Mitarbeiter von Flug- und Zuggesellschaften sowie Kreuzfahrtreedereien, die in Kanada aktiv sind, bis Ende Oktober vollständig geimpft sein müssen. Staatsbedienstete sollen sich bereits bis zum Frühherbst impfen lassen. Die größte Airline des Landes, Air Canada, begrüßte die Regelung in einem Statement; mehr dazu lesen Sie auf Reise vor9.

Etihad Vorreiter

Golfstaaten-Carrier Etihad Airways hatte bereits im Februar verkündet, sämtliche Mitarbeiter des Kabinenpersonals und auch die Piloten seien geimpft. Konkurrent Emirates forderte sein Personal schon im Januar auf, sich entweder kostenfrei impfen zu lassen oder ab dem 15. März regelmäßige Tests selbst zu bezahlen.

Auf andere Weise versucht American Airlines, eine hohe Impfquote bei den Angestellten zu erreichen. CEO Doug Parker erklärte gegenüber dem Portal Travel Daily Media, seine Airline bitte die Angestellten, sich impfen zu lassen. Eine Verpflichtung gebe es aber nicht. Stattdessen erhielten Mitarbeiter, die sich impfen ließen, Incentives wie freie Tage oder Geschenkgutscheine über 50 Dollar.

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