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17. März 2020 | 14:39 Uhr
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Reisebüros dürfen keine Kunden mehr empfangen

Stationäre Büros werden ihre Ladenlokale in den nächsten Tagen schließen müssen. In Bayern gilt dies bereits von Mittwoch an, aber auch in den anderen Bundesländern wird diesbezüglich mit einer baldigen Entscheidung gerechnet.

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Reisebüros dürfen schon bald keine Kunden mehr empfangen

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Kanada Alberta Writing-on-Stone Provincial Park Foto Michael Matt

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Nachdem die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer sich am Montag auf Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland verständigten, steht nun fest, welche Einrichtungen und Vertriebsstellen zwecks Aufrechterhaltung der öffentlichen Versorgung künftig für Publikumsverkehr geöffnet bleiben sollen. Der Reisevertrieb gehört nach Informationen des Branchenverbandes DRV nicht dazu.

Das sei auch die Auffassung des Bundeswirtschaftsministeriums, teilt der Verband in einem Schreiben an seine Mitglieder mit. Die Entscheidung der Bundesregierung müsse von den Ländern auf Basis des Infektionsschutzgesetztes noch umgesetzt werden. Es sei davon auszugehen, dass die Länder dies einheitlich umstellen. Aufgrund dessen müsse damit gerechnet werden, dass Reisebüros „zeitnah und bis auf weiteres keine Kundschaft in den Geschäftsräumlichkeiten empfangen dürfen“.

In sozialen Medien hatten viele Reisebüros bereits mitgeteilt, dass sie ihre Ladenlokale schließen oder bereits geschlossen haben. Die Kundschaft werde telefonisch oder per Mail beraten. Absurderweise sei man in einer Zeit, in der die Umsätze wegbrächen, mit der Bearbeitung von Reiseabsagen, Stornos und Anfragen verunsicherter Kunden völlig überlastet.

Christian Schmicke

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