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28. Oktober 2020 | 07:00 Uhr
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Reisebüros und Reiseveranstalter verlieren viele Milliarden

Die Einnahmeausfälle der Branche durch die Corona-Pandemie summierten sich bis Jahresende auf 28 Milliarden Euro. Diese Zahl nannten DRV-Präsident Norbert Fiebig (Foto) anlässlich einer erneuten Großdemonstration, die heute in Berlin stattfinden soll.

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Die Corona-Pandemie kostet die deutschen Reisebüros und Veranstalter bis zum Jahresende 28 Milliarden Euro

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Die wirtschaftliche Situation der deutschen Reisebranche verschlechtere sich wegen der Coronakrise dramatisch. Nach einem leichten Anstieg der Buchungen in den Sommerferien breche das Reiseaufkommen nun wieder zusammen, so der Deutsche Reiseverband (DRV). Er rechnet für die Zeit von März bis zum Jahresende mit einem Umsatzeinbruch von über 28 Milliarden Euro bei Reiseveranstaltern und Reisebüros. Das entspreche einem Umsatzrückgang von rund 80 Prozent.

Durch Reisebeschränkungen und Quarantänevorschriften erlebe die Reiseindustrie jetzt schon einen zweiten Lockdown. Aus diesem Grund demonstriere die Branche am 28. Oktober in Berlin unter dem Motto „Fünf nach zwölf“. Damit wollen der DRV und andere Verbände auf die dramatische Lage von Reiseanbietern, Vermittlern und den touristischen Dienstleistern oder Flughäfen hinweisen.

Der DRV begrüße zwar die Verlängerung der Überbrückungshilfen bis zum Jahresende. „Aber die Krise wird im kommenden Jahr für die Reisebüros und Reiseveranstalter noch nicht vorbei sein.“ Daher müssten die von der Politik in Aussicht gestellten Überbrückungshilfen III bis über die Jahresmitte 2021 hinaus konzipiert werden“ fordert Fiebig.

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