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22. April 2020 | 07:00 Uhr
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Schauinsland geht ab Mai in Kurzarbeit

Der Reiseveranstalter aus Duisburg fährt die komplette Verwaltung ab Mai um 50 Prozent herunter, gab Geschäftsführer Gerald Kassner (Foto) bekannt. Schauinsland hat 500 Mitarbeiter und will sein Team halten, um nach der Coronakrise mit der kompletten Manpower zur Normalität zurückzukehren.

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Schauinsland-Chef Gerald Kassner schickt seine 500 Mitarbeiter ab Mai in Kurzarbeit

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Dem 100 Jahre alten Familienunternehmen sei es wichtig, die Arbeitsplätze abzusichern, sagt Chef Gerald Kassner. "Die Corona-Krise ist eine Ausnahmesituation, die wir uns so selbst in unseren schlimmsten Träumen nicht hätten vorstellen können. Als Inhaber und Geschäftsführer ist es mir wichtig und ein persönliches Anliegen, Arbeitsplätze zu erhalten und mit allen Mitarbeitern gemeinsam durch diese Krise zu gehen." Viele Mitarbeiter hätten Schauinsland vom kleinen Familientrieb mit 50.000 Gästen bis hin zu einem der größten Veranstalter mit über 1,3 Millionen Gästen pro Jahr mit aufgebaut.

Dass erst ab Mai Kurzarbeit eingeführt werde, hänge auch mit der Rückholaktion zusammen. Im März und April habe das Unternehmen mit Hochdruck daran gearbeitet, Urlauber aus den Zielgebieten nach Hause zu holen, gebuchte Reisen zu stornieren und den 130.000 Kunden ihre Reisegelder zurückzuzahlen.

Gleichzeitig arbeitet das Produktmanagement am Winterkatalog, der Ende Mai fertig sein soll. Buchbar ist bereits jetzt vieles. "Die ersten und somit sehr frühen Buchungseingänge für die kommende Wintersaison zeigen uns, dass die Menschen reisen möchten und dass viele urlaubsreif sind", so Kassner.

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