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9. Oktober 2020 | 07:00 Uhr
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Schlechtes Wetter Ursache für Absturz von Unister-Chef

Der Flugzeugabsturz, bei dem Thomas Wagner im Juli 2016 starb, sei darauf zurückzuführen gewesen, dass der Pilot von der geplanten Route abgewichen und in ein Schlechtwettergebiet mit "Vereisungsbedingungen" eingeflogen sei. Das geht aus dem Abschlussbericht der slowenischen Behörden hervor.

Die Maschine war damals in Slowenien abgestürzt; immer wieder war über die Absturzursache spekuliert worden. Laut der Nachrichtenagentur "DPA" heißt es nun in dem Bericht, dass eine Gewitterfront und eine damit verbundene Vereisung am Höhenleitwerk zum Absturz beigetragen hätten. Das Bauteil sei vermutlich ins Flattern geraten und abgerissen. Das Flugzeug Marke Piper sei für diese Wetterbedingungen nicht geeignet gewesen, heißt es weiter. Pilot und Passagiere hätten keine Überlebenschance gehabt.

Unister-Chef Wagner war damals zu einem Treffen nach Venedig gereist, um Geld für sein später insolventes Unternehmen (Ab-in-den-Urlaub) aufzutreiben. Auf dem Rückflug stürzte die Chartermaschine in den Julischen Alpen ab. Der Chef des Leipziger Internetkonzerns war beim Besuch in Italien Opfer eines Betrugs geworden. Bei dem Absturz kamen außer Wagner und einem Geschäftspartner ein Anlageberater und der Pilot ums Leben.

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