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21. Februar 2019 | 13:42 Uhr
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Staatsanwaltschaft prüft Strafanzeigen gegen Germania-Chef

Nach der Pleite seiner Airline Germania sind bei der Staatsanwaltschaft Berlin Strafanzeigen gegen den Chef und Inhaber Karsten Balke eingegangen. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf einen Sprecher der Behörde. Die Kläger werfen Balke demnach Betrug und Insolvenzverschleppung vor. Wie stichhaltig die Vorwürfe sind, ist indes unklar. "Die Staatsanwaltschaft geht der Sache nach, die Ermittlungen stehen allerdings noch ganz am Anfang", sagte der Sprecher der Wirtschaftszeitung.

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Balke versicherte dem "Handelsblatt" auf Anfrage, dass ihm bislang nichts von Ermittlungen bekannt gewesen sei. Die Anschuldigungen entbehrten "jeder rechtlichen und sachlichen Grundlage". Seit dem fehlgeschlagenen Versuch, Germania mit Hilfe von Investoren zu retten, arbeite er "vollumfänglich mit dem vom Amtsgericht Berlin-Charlottenburg bestellten vorläufigen Insolvenzverwalter zusammen", so Balke. Unter den nun neuen Gegebenheiten versuche man "mit aller Kraft, Investoren zu gewinnen". Der vorläufige Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg hatte vergangene Woche von 30 Interessenten gesprochen.

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