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16. April 2024 | 07:00 Uhr
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Streiks belasten Lufthansa-Ergebnis um halbe Milliarde

Die Lufthansa Group reduziert bereits nach dem ersten Quartal 2024 ihre Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr um fast 500 Millionen Euro. CEO Carsten Spohr (Foto) erklärt in einer Pflichtmitteilung, die diversen Streiks der eigenen Beschäftigten und von Mitarbeitern bei Systempartnern hätten zu dem deutlich schlechteren Ergebnis geführt.

Spohr Carsten

Carsten Spohr ist CEO der Lufthansa Gruppe senkt die Gewinnaussichten

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Lufthansa verzeichnete demnach im ersten Quartal 2024 einen Anstieg des operativen Verlustes auf 849 Millionen Euro, verglichen mit einem Verlust von 273 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Auch für das zweite Quartal prognostiziert der Konzern ein Betriebsergebnis unter dem des Vorjahres. Die jüngst beigelegten Tarifauseinandersetzungen und anhaltenden Konflikte bei Austrian Airlines dürften voraussichtlich eine zusätzliche Belastung von etwa 100 Millionen Euro verursachen. 

Ein geringerer Kapazitätsaufbau soll nun dabei helfen, die Pünktlichkeit für Kunden zu verbessern und gleichzeitig den Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge Rechnung zu tragen. Besser ist jedoch der Ausblick auf das zweite Halbjahr: "In der zweiten Jahreshälfte wird das Ergebnis voraussichtlich höher ausfallen als im Vorjahr", heißt es.

Für das Gesamtjahr 2024 korrigiert die Lufthansa Group ihre Prognose auf einen Betriebsgewinn von etwa 2,2 Milliarden Euro. Die möglichen Auswirkungen des eskalierenden Nahost-Konflikts und weiterer geopolitischer Unsicherheiten stellten jedoch Risiken für den Gesamtjahresausblick des Konzerns dar, so Lufthansa.

Pascal Brückmann

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