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6. August 2019 | 07:00 Uhr
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Thomas Cook soll Chinesen nach Griechenland bringen

Nach der Bekanntgabe des Rettungsplans für Thomas Cook rätselte die Branche, was der chinesische Mischkonzern Fosun mit dem Reisekonzern vorhat. Offenbar soll der Veranstalter massiv im chinesischen Quellmarkt agieren und Urlauber aus dem Reich der Mitte nach Europa und Nordafrika bringen.

Die britische Zeitung The Telegraph berichtet, der Fosun-Plan sehe vor, dass Thomas Cook chinesische Urlauber zu populären Zielen wie die griechischen Inseln oder die Pyramiden in Ägypten fliegen soll. Vor Ort würde Destination Management Companys die Logistik, Reiseleiter und Übersetzer organisieren. Die gehe aus einer Fosun-Präsentation für die Cook-Gläubiger hervor, die ihre Außenstände in Anteile umwandeln sollen. Im vergangenen Jahr haben nach Angaben des Telegraph fast 150 Millionen Chinesen Europa besucht und die Zahl steige weiter.

Zudem soll Thomas Cook sein Angebot an Wintersport ausbauen, um die Abhängigkeit vom Sommergeschäft zu verringern. Dabei dürften die Anlagen von Club Med in den Alpen eine Rolle spielen. Club Med gehört Fosun.

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