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12. Juni 2019 | 07:00 Uhr
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Tourismus steht für sieben Prozent aller Exporte

Auf 1,5 Billionen Euro, also 1.500 Milliarden, beziffert die Welttourismusorganisation UNWTO das weltweite Exportvolumen, das durch grenzüberschreitende Reisen generiert wird. Damit liege die Reisebranche hinter der Chemie- und Erdölindustrie, zugleich aber vor der Nahrungsmittel- und Automobilindustrie.

Exportbilanz

Außer 2009 stiegen die tourismusinduzierten Exporte im vergangenen Jahrzehnt immer 

Volkswirtschaftlich gesehen gehen Ausgaben ausländischer Touristen als Exporte in die Leistungsbilanz ein. Im vergangenen Jahr stiegen sie gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent und damit stärker als die weltweiten Export insgesamt, die um drei Prozent zulegten. Das stärkste Wachstum verzeichnete die Region Asien und Pazifik mit plus sieben Prozent, Europas Exporte stiegen durch ausländischer Besucher um fünf Prozent. Der amerikanische Kontinent verharrte dagegen auf dem Vorjahresniveau.

Unter den Quellmärkten liegt China mit Reiseausgaben von 245 Milliarden Euro weltweit vorn, vor den US-Amerikanern, die 2018 rund 127 Milliarden Euro im Ausland ausgaben. Deutschland liegt mit 83 Milliarden Euro weltweit an dritter Stelle. Besonders ausgabefreudig zeigten sich die Franzosen und Russen, die 2018 rund elf Prozent mehr im Ausland konsumierten als im Vorjahr, vor den Australiern, die um zehn Prozent mehr Geld in anderen Ländern ließen. Bei den Deutschen bewegten sich die Auslandsausgaben auf dem Vorjahresniveau.

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