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17. März 2020 | 07:00 Uhr
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TUI, DER, FTI, Schauinsland und Alltours sagen Reisen ab

Bei TUI, DER Touristik und Alltours gilt die Absage sämtlicher Reisen nun bis zum 30. April, bei FTI bis zum 19. April und bei Schauinsland Reisen bis zum 23. April. Auch Portugal-Spezialist Olimar cancelt alle Reisen bis Ende April. Wanderreiseveranstalter Wikinger Reisen und Studienreisespezialist Studiosus sagen ebenfalls alle Touren bis 30. April ab.  (Stand: 21. März, 10 Uhr)

Absage
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TUI lässt das weltweite Reiseprogramm bis einschließlich 30. April pausieren. Damit wolle man Urlaubern Planungssicherheit für die Osterferien geben, heißt es. Kunden, deren Reise in diesen Zeitraum falle, würden aktiv informiert.

DER Touristik Deutschland wird ebenfalls bis zum 30. April keine Reisen mehr durchführen. Gäste, deren Reisen von dieser Absage betroffen seien, würden vom Reiseveranstalter aktiv informiert, heißt es.

Bei FTI betrifft die Einstellung alle Marken der Gruppe, also FTI Touristik, 5 vor Flug, Big Xtra und LAL Sprachreisen. Sämtliche Reisen bis 19. April werden aktiv abgesagt. Um mittelfristig wieder zum normalen Betrieb zurückkehren zu können, beantragt die FTI Group Staatsgarantien.

Buchungen jeder Reiseart und in allen Quellmärkten würden ab sofort bis zum Monatsende storniert, teilt der Veranstalter mit. Damit wolle FTI "den Beschlüssen der Regierung unsere volle Unterstützung signalisieren", sagt Unternehmensgründer Dietmar Gunz. Man werde nun die Entwicklungen genau verfolgen", je nach der aktuellen Situation die passenden Maßnahmen zu ergreifen.

FTI-Kunden können ihren geplanten Urlaub auf einen späteren Zeitpunkt im Sommer dieses Jahres verschieben. Dies betrifft alle Buchungen mit Abreise im Zeitraum bis zum 30. Juni und somit auch Buchungen zu den Pfingstferien. Die Umbuchung müsse dabei bis 30. Juni, spätestens jedoch zehn Tage vor Abreise erfolgen, erklärt der Veranstalter. Der späteste Rückreisetermin des "neuen" Urlaubs muss der 31. Oktober sein.        

Alltours sagt ebenfalls alle Flugpauschalreisen und Reisen mit individueller mit Abreise bis einschließlich 30. April ab. Die Reisen würden vom Veranstalter kostenlos storniert; die Kunden erhielten eine Bestätigung, teilt das Unternehmen mit.

Schauinsland Reisen hatte zunächst alle Reisen bis zum 23. April abgesagt und kostenfrei storniert. Für einige Zielgebiete erfolgten Reiseabsagen auch bereits über den 23. April hinaus, teilte der Veranstalter mit. Das Familienunternehmen beobachte die sich täglich verändernden Bedingungen weiterhin sehr genau. Sollten Reisen mit Reisebeginn nach dem 23. April notwendigerweise ebenfalls abgesagt werden müssen, erfolgten die Absagen und Stornierungen auch dieser Reisen sukzessive und in chronologischer Reihenfolge durch den Veranstalter, heißt es. 

Wikinger Reisen hat alle Reisen bis Ende April abgesagt. „Wir bringen unsere Gäste nach Hause und helfen ihnen dabei, ihre Reisepläne zu verschieben“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Daniel Kraus. Über die Durchführung der Touren mit Abreiseterminen nach dem 30. April werde abhängig von der jeweiligen Situation entschieden.

"Das Gegenteil des touristischen Geschäftsmodells – zu Hause bleiben und nichts gemeinsam unternehmen – ist nun gefordert", so Kraus. Als verantwortungsvolles Unternehmen stelle sich Wikinger Reisen dieser Aufgabe. Das Coronavirus sei "für die gesamte Branche eine dramatische Herausforderung“. "Aber wir hoffen, dass sich in sechs Wochen eine bessere Perspektive abzeichnet", erklärt der Firmenchef.

ASI Reisen sagt sämtliche Reisen bis zum 14. April ab. Abreisen vom 15. April an sollen wie geplant stattfinden, hofft der Veranstalter. Eine kostenlose Stornierung dieser Touren sei derzeit nicht möglich Sollte ihre Durchführung nicht möglich sein, würden diese Reisen ebenfalls abgesagt. Aktuell laufende Reisen würden wie geplant durchgeführt, teilt der Veranstalter mit. Wenn das nicht möglich sei, würden die Gäste informiert und früher aus dem Zielgebiet zurückgeholt.

Gebeco hat aufgrund der aktuellen Entwicklungen ebenfalls beschlossen, alle Abreisen bis zum 31.03. abzusagen. Gästen mit Abreisen bis zum 30. April bietet der Veranstalter die Möglichkeit der kostenlosen Umbuchung an. Alle Kunden würden über diese Änderung aktiv informiert, heißt es.

Auch Vtours sagt alle Pauschalreisen mit Abreiseterminen bis einschließlich 31. März ab. Die Rückholung der Gäste aus den Urlaubsgebieten erfolge in Koordination mit dem DRV, heißt es.

Portugal-Spezialist Olimar sagt alle Reisen bis zum 30. April ab.

Anex Tour bietet für Urlaubsländer, die nach aktuellem Stand über den 31. März hinaus wegen des Coronavirus von Reisebeschränkungen betroffen sind, also etwa die Türkei und Griechenland, die Möglichkeit einer kostenfreien Umbuchung oder Stornierung bis zum 17. April (Türkei) beziehungsweise bis zum 31. April (Griechenland). Für diese Abreisetermine bieten neben Anex Tour auch die Reisemarken Bucher Reisen und Öger Tours kostenlose Umbuchungen und Stornierungen an. Beide Marken verkaufen nach ihrem Neustart im Januar Reisen mit Abreisetermin ab dem 1. April.

Für Ägypten-Reisende sollen alle Rückflüge bis einschließlich 23. März wie geplant durchgeführt werden. Für Abflüge, die ab dem 24. März stattfinden sollten, stehe der Veranstalter mit den deutschen Behörden und dem DRV in Kontakt, um eine Rückbeförderung zu organisieren, teilt er mit. 

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