Tägliche News für die Travel Industry

7. Dezember 2020 | 07:00 Uhr
Teilen
Mailen

TUI-Personalchefin geht Ende Oktober 2021

Elke Eller, Personalvorständin und Arbeitsdirektorin der TUI Group, hat dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass sie ihren im Oktober 2021 auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. Sie gehe auf eigenen Wunsch, um Ende 2021 "in eine neue Phase zu starten".

Eller Elke

Elke Eller verlässt TUI im nächsten Jahr

Anzeige
Disney

Themenwoche DISNEY in Counter vor9

Walt Disney World feiert 50. Geburtstag. Es wurde viel umgebaut, es gibt neue Attraktionen – für alle Disney-Fans ist Orlando schon deshalb ein Traumziel. Was Reisebüros darüber wissen müssen, erfahren Sie hier. Jetzt beim Gewinnspiel mitmachen und Goodies gewinnen! Eine Themenwoche in Counter vor9 rückt auch Ihre Destination in den Mittelpunkt.

„Nach vielen Jahren in operativer und strategischer Verantwortung in Unternehmen und den sechs intensiven Jahren im Vorstand bei TUI möchte ich Ende 2021 in eine nächste Phase starten. Deshalb habe ich den Aufsichtsrat frühzeitig informiert, dass ich meinen bestehenden Vertrag nicht über den Oktober 2021 hinaus verlängern möchte“, zitiert der Konzern Eller in einer Mitteilung.

Eller war 2015 von Volkswagen zur TUI gekommen und übernahm dort neben dem Personalressort auch die Verantwortung für den Bereich Sicherheit, Gesundheit und Versicherungen. Der Fokus ihrer Arbeit habe auf "der Entwicklung einer modernen Unternehmens- und Arbeitskultur, dem Einsatz digitaler Lösungen in der HR-Arbeit und auf der Entwicklung der TUI zu einem Unternehmen" gelegen, in dem "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Potentiale bestmöglich entfalten können".

Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass Eller immer wieder den Personalabbau vorantreiben musste, der sich zunächst aufgrund schwindender Margen vor allem auf das Veranstaltergeschäft konzentrierte. So kündigte TUI Deutschland Mitte 2019 den Abbau von 450 Arbeitsplätzen an. In diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ins Schlingern geraten, hatte der Konzern erklärt, weltweit müssten rund 8.000 Stellen gestrichen werden. Das war im Juni. Ob die bisherigen Pläne angesichts der anhaltenden schweren Reiseeinschränkungen ausreichen, gilt als ungewiss.

Kennen Sie schon den täglichen Podcast von Reise vor9? Alles Wichtige für Reiseprofis in drei Minuten. Einfach mal reinhören:

Sie haben der Darstellung dieses Inhalts nicht zugestimmt. Mit Ihrer Erlaubnis wird der Inhalt angezeigt. Dann werden bestimmte Daten an eine dritte Partei übermittelt.

Zeige Podigee-Inhalte Podigee-Inhalte ausblenden
Anzeige Reise vor9