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16. März 2020 | 07:04 Uhr
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TUI stellt Betrieb weitgehend ein und will Staatshilfen

Das teilt der Konzern auf seiner Website mit. Demnach werden Pauschalreisen, Kreuzfahrten und Hotelbetrieb, bis auf weiteres ausgesetzt. TUI werde einschneidende Kostenmaßnahmen ergreifen und Staatsgarantien zur Unterstützung des Unternehmens beantragen.

TUI Hauptverwaltung

TUI will Staatshilfe beantragen

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Kanada Alberta Writing-on-Stone Provincial Park Foto Michael Matt

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Diese vorübergehende Aussetzung solle einen Beitrag zu den weltweiten Bemühungen der Regierungen leisten, die Auswirkungen der Verbreitung des Covid-19 abzuschwächen, heißt es weiter.

Der Vorstand habe beschlossen, die am 11. Februar 2020 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückzuziehen. Darüber hinaus sehe TUI auch davon ab, eine neue Prognose für das Geschäftsjahr abzugeben. Aufgrund der beispiellosen Auswirkungen von Covid-19 bewerte der Vorstand der TUI die Situation kontinuierlich und prüfe „eine Vielzahl von Maßnahmen zur Unterstützung unserer Kunden, Kollegen und Stakeholder“.

Der Konzern verfüge derzeit über Finanzmittel und verfügbare Kreditfazilitäten in Höhe von 1,4 Milliarden Euro, wobei vor der Ausbreitung des Virus die bisherige Entwicklung seit Geschäftsjahresbeginn den Erwartungen entsprochen habe. „Wir ergreifen einschneidende Kostenmaßnahmen, um die Auswirkungen auf unser Ergebnis abzumildern“, kündigt TUI an.

Darüber hinaus habe man beschlossen, Staatsgarantien zur Unterstützung des Unternehmens zu beantragen, bis der normale Geschäftsbetrieb wieder aufgenommen werden könne.

Zuvor hatten schon einige Veranstalter von Gruppen- und Studienreisen Nägel mit Köpfen gemacht. So hat Studiosus alle Reisen bis zum 22. März abgesagt. G Adventures setzt weltweit sogar alle Reisen bis zum 30. April aus. Um Stornierungen abzuwenden, bietet der Veranstalter betroffenen Kunden ein 110-prozentiges Reiseguthaben an.

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