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21. März 2020 | 10:03 Uhr
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Veranstalter sagen alle Reisen bis Ende April ab

Mit der Ausweitung der weltweiten Reisewarnung des Auswärtigen Amts für alle nichtnotwendigen touristischen Reisen ins Ausland bis Ende April ist klar: Der Osterurlaub fällt aus. Die Reiseveranstalter sind gezwungen, mit Absagen zu reagieren.

Absage

Nach der Ankündigung der verlängerten Reisewarnung durch Bundesaußenminister Heiko Maas haben TUI, DER Touristik, Alltours, Studiosus und Gebeco alle Reisen bis zum 30. April abgesagt. Auch Anex Tour, Öger Tours und Bucher Reisen streichen alle Reisen bis zu diesem Termin. 

FTI und Schauinsland Reisen hoffen unterdessen offenbar noch darauf, dass sich an dieser Lageeinschätzung des Auswärtigen Amts im Laufe des nächsten Monats noch etwas ändern könnte. FTI gab jedenfalls am Freitagabend die Absage aller Reisen bis einschließlich 19. April bekannt, Schauinsland Reisen nannte den 23. April. Die je nach Bundesland zwischen dem 11. und 24. April endenden Osterferien sind damit in jedem Fall von den Absagen betroffen.

FTI-Chef Dietmar Gunz erklärt zum weiteren Vorgehen seines Unternehmens, man werde sich an den Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes, der WHO sowie des Robert-Koch-Instituts orientieren und stehe in ständigen Austausch mit den Kollegen in den jeweiligen Zielgebieten. „Je nach Entwicklung der weltweiten Lage und je nach Vorgabe der Bundesregierung wird die Situation täglich neu bewertet und hat entsprechende Maßnahmen zur Folge“, so Gunz.

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