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22. März 2021 | 17:35 Uhr
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Verbände fordern weitere Hilfen für die Touristik

Angesichts anhaltender Restriktionen reichten die bisher gewährten Unterstützungen nicht aus, um die Strukturen der Reisewirtschaft zu sichern, unterstreichen der DRV und der Luftfahrtverband BDL in einem gemeinsamen Schreiben. Auch der Dachverband BTW und der Online-Verband VIR fordern zusätzliche Maßnahmen.

Corona Geldschein

Wegen anhaltender Reiserestriktionen brauchen Reiseunternehmen frisches Geld

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Wenn man sich nicht zu Öffnungen auf Basis einer seit Dezember mit den zuständigen Ministerien erarbeiteten Teststrategie entschließen könne, wären "Entschädigungen notwendig, da das gesamte Geschäft seit März 2020 durch politische Entscheidungen fast vollständig zum Erliegen gekommen ist", appellieren DRV und BDL in einem offenen Brief an das Bundeskanzleramt. Die bisherigen Unterstützungen ersetzten nur einen Teil der Kosten.

Der VIR-Vorstand fordert als Konsequenz auf anhaltende Reiserestriktionen eine "vollumfängliche Entschädigung" für die Touristik. "Hier muss jetzt auch der ausgefallene Umsatz berücksichtigt werden, der aufgrund der leider total unwirksamen Lockdown-Regelungen nicht erfolgen kann, sowie der von Beginn an geforderte Unternehmerlohn", betont Michael Buller. "Jeder Umsatz-Monat, der den touristischen Unternehmen und Leistungsanbietern fehlt, macht das Überleben aktuell und im kommenden Winter umso schwieriger. Daher ist es nun auch unabdingbar, dass die staatlichen Hilfen für den Tourismus auch bis Ende des Jahres beschlossen und erweitert werden", so Buller.

BTW-Präsident Frenzel begrüßt das Vorhaben des Bundes, ein "Sonderprogramm " für den Tourismus und verwandte Bereiche aufzulegen, das über die bisherigen Hilfsprogramme hinausreichen soll. Dieses sei "für eine Branche, die ein solch massives Sonderopfer erbringt, definitiv auch alternativlos", so Frenzel. Die Hilfen müssten "kurzfristig und in ausreichendem Umfang an alle betroffenen Unternehmen fließen".