Vertriebsklima zeigt etwas bessere Stimmung am Counter
Auf schwachem Niveau hat sich das Klima im touristischen Vertrieb verbessert. Eine Mehrheit der Teilnehmer an der touristischen Vertriebsklima-Umfrage der Unternehmensberatung Dr. Fried & Partner im Juli äußert sich weiter skeptisch zu Lage und Aussichten, doch der Anteil der Pessimisten ist etwas rückläufig.
iStock/Fokusiert
Es gibt trotz leicht verbessertem Vertriebsklima keinen Grund zur Euphorie am Counter
Nur 12,3 Prozent der Befragten bezeichnen ihre Lage im Juli als gut; doch das sind immerhin 1,5 Prozentpunkte mehr als im Vormonat. Zugleich ist der Anteil derer, die erklären, die Verkaufszahlen seien in den vergangenen zwei bis drei Monaten gesunken um 4,3 Prozentpunkte zurückgegangen. Allerdings bewegt er sich mit 72,8 Prozent weiterhin auf sehr hohem Niveau.
Ähnlich sieht es beim Blick auf die kommenden Monate aus. Auf die Nachfrage bezogen prognostizieren immer noch 48,9 Prozent weiteren Rückgang; gut zehn Prozent weniger als im Juni. Immerhin ist der Anteil der Optimisten ist von 6,1 auf 7,5 Prozent gestiegen; 43,7 Prozent gehen von stagnierender Nachfrage aus (Vormonat 35,1).
Zur Entwicklung der Ertragslage äußern sich "nur noch" 56,3 Prozent der Panel-Teilnehmer skeptisch, nach 64,1 Prozent im Monat zuvor. Von einer Verbesserung gehen 7,5 Prozent aus, im Juni waren es noch 4,6 Prozent. Mehr als ein Drittel der Befragten (36,2%) rechnet mit keiner Veränderung (Vormonat: 31,3%).
Im Juli gaben insgesamt 268 Reisebüros (262 Stichprobe Vormonat) ihre Bewertung ab.
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