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15. April 2019 | 07:00 Uhr
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Wo Servicegebühren heute schon funktionieren

Dass auf Flugbuchungen Servicegebühren erhoben werden, ist bei Reisebüros mittlerweile Standard. 94 Prozent der rund 500 Teilnehmer an einer Umfrage für Counter vor9 berechnen sie. Ebenfalls verbreitet sind Service Charges für die Hilfe bei Visaformalitäten und dem Ausfüllen von Bordmanifesten (58%). Jedes dritte Reisebüro kassiert zudem für die Buchung von Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen, Bordverpflegung oder Zusatzgepäck.

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Tahiti

Liebe Südsee-Fans

Richtig, Tahiti ist verdammt weit weg. Aber es lohnt sich. Mal abgesehen von der traumhaften Inselwelt sind es die Menschen, die den Unterschied machen. Im Frühjahr war unser Chefredakteur Thomas Hartung in Tahiti und lernte sie und ihre Inseln kennen. Seine Eindrücke und Infos haben wir für Ihre Reiseberatung in unserer Themenwoche Tahiti zusammengefasst.

16 Prozent der Agenturen erheben Servicegebühren für Hotelbuchungen. Die Ausarbeitung komplexer, individueller Reisearrangements lassen sich 21 Prozent vergüten, wobei viele die Gebühr mit dem Reisepreis verrechnen, wenn der Kunde das ausgearbeitete Angebot bucht. Insgesamt glauben 37 Prozent der Befragten, dass Kunden auch eine Beratungsgebühr bei Pauschalreisen akzeptieren, wenn diese bei der Buchung angerechnet wird. 31 Prozent erklären, die Kundschaft toleriere dies nur bei sehr komplexen Angeboten.

Weitere Leistungen, für die Reisebüros Servicegebühren nehmen, die in der Umfrage nicht quantitativ erfasst wurden, sind die Buchung von Bahn, Fähr- und Bustickets sowie Eintrittskarten, zum Beispiel für Konzert oder Theater. Einzelne Reiseprofis lassen sich nach eigener Aussage die Weiterleitung von Schadensfällen an die Versicherung vergüten. Und auch Gebühren für den Ausdruck von Reiseunterlagen sind nach Aussage einer größeren Zahl von befragten Reisebüros auf dem Vormarsch.

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