Markus Orth, Geschäftsführer von Lufthansa City Center und Mitglied der DRV-Initiative "Chefsache Business Travel", sieht darin einen grundlegenden Wandel. Geschäftsreisen würden heute vor allem dann ermöglicht, wenn sie Wirkung erzeugten – wirtschaftlich für Unternehmen und aus Sicht der Mitarbeitenden. Der Fokus verschiebe sich von Standardprozessen zu bedarfsgerechten Reiseformaten.
Kurze Formate dominieren
Nach der Geschäftsreiseanalyse des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR) dauern 34 Prozent der Geschäftsreisen höchstens einen Tag. Weitere 38 Prozent umfassen zwei bis drei Tage. Damit entfallen 72 Prozent aller Geschäftsreisen auf kurze Formate.
Sogenannte "Zero-Day-Trips" und regionale Meetings passten in diese Entwicklung, bilanziert die DRV-Initiative. Sie kämen dort zum Einsatz, wo Termine ohne Übernachtung sinnvoll abgebildet werden könnten. Steigende Kosten und Nachhaltigkeitsziele verstärkten den Druck, Reisen effizienter zu planen.
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