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7. Februar 2024 | 15:20 Uhr
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Outdoor-Plattform Komoot peilt touristische Kundschaft an

Über spezielle Werbeformate bietet die Plattform für Radfahrer und Wanderer Tourismusregionen eine Zusammenarbeit an. Sogenannte Sponsored Collections sollen unter anderem spezielle Routenvorschläge hervorheben und Besucherströme lenken.

Schweiz Tourismus Smartphone Komoot

Besondere Routen und Events, hier in der Schweiz, können via Komoot beworben werden

Die Outdoorplattform hat mittlerweile nach eigenen Angaben rund 35 Millionen registrierte Nutzer. Wanderer und Radfahrer versorgen sich mit Tourentipps und Insiderwissen zu den schönsten Routen. Im B2B-Bereich hat sich nach Angaben von Sprecherin Jördis Hille in den letzten Jahren viel getan. Das Portal B2B/Komoot richtet sich an Tourismusdestinationen, Outdoor-Brands, Bus und Bahn sowie an Naturschutzorganisationen. Darüber könne Content zielgruppengenau ausgespielt werden, sagt Hille. Wer seine Zielgruppe im Wandern oder Radfahren suche, finde sie auf Komoot, erklärt die verantwortliche Managerin für touristische Kooperationen, Iris Wermescher.

20 Prozent der Deutschen nutzen Komoot

Laut der ADFC-Radreiseanalyse 2023 und einer Wanderstudie des Deutschen Wanderverbands nutzen zwischen 70 und 80 Prozent der Menschen, die Outdoor-Aktivitäten unternehmen, mittlerweile die Plattform. Jeder fünfte Deutsche zähle zu den Usern. Zu den Kunden in der Touristik zählen etwa die Österreich Werbung, Schweiz Tourismus oder Schwarzwald Tourismus.

Die sogenannten Sponsored Collections bezeichnet Hille als "natives Werbeformat". Man erreiche damit die Zielgruppe direkt in ihrer Inspirationsphase, wenn sie nach neuen Tourenangeboten suchen. Gleichzeitig diene die Collection auch nach der Bewerbung als dauerhafte Lenkungsmaßnahme für Gäste. B2B-Kunden erstellen ihre Outdoor-Inhalte einmalig und können sie dann laut Hille für die Kommunikation auf allen Kanälen nutzen: zum Beispiel mit Regionen-Gutscheinen, mit gedrucktem Kartenmaterial oder direkt auf der Website. Für die Erstellung der Inhalte zahlen Kunden nichts. Abgerechnet wird nach Klicks. Je höher das Gesamtbudget, desto geringer seien die Kosten für den einzelnen Klick, sagt Hille. Ab dem Start der Kampagne erhielten Kunden zusätzlich einen Report mit Einblicken in die Performance in Echtzeit.

Christian Schmicke

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