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5. Juni 2020 | 07:00 Uhr
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Reisebüroumsätze im Mai 90 Prozent unter Vorjahr

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie ziehen die Umsätze im stationären Vertrieb seit Monaten in den Keller. Im Mai lagen die verbuchten Einnahmen erneut 90 Prozent unter denen des Vorjahresmonats, weist der Tats-Reisebürospiegel aus.

Maske Umsatzkurve Foto iStock Dina Damotseva.jpg

Der fakturierte touristische Umsatz ging im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat um 82 Prozent zurück. Die darin enthaltenen Kreuzfahrten büßten überraschend nur 65 Prozent ein. Der Flugscheinverkauf fand mit einem Minus von 98 Prozent in den angeschlossenen Reisebüros fast nicht mehr statt.

Kumuliert für die ersten fünf Monate des Jahres verbuchten die Reisebüros 61 Prozent weniger Umsatz. Die Touristik verlor dabei 52 Prozent, nur die Kreuzfahrten 37 Prozent. Der Flugscheinverkauf von Januar bis Mai sank um 69 Prozent.

Wieder mussten im Mai mehr Buchungen storniert werden als neue hinzukamen. Das führt zu einem rechnerischen Auftragseingang von minus 162 Prozent. Der touristische Auftragsbestand bis Ende Oktober liegt 43 Prozent unter Vorjahr.

Tats ist ein Backoffice-Dienstleister der Tourismusbranche. Für den monatlichen Reisebürospiegel werden die Buchungs- und Buchhaltungsdaten von rund 2.500 angeschlossenen Reisebüros erfasst.

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