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22. Oktober 2020 | 07:00 Uhr
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Viele Menschen haben schlicht Angst zu reisen

Mehr als die Hälfte der Reisenden weltweit und 41 Prozent der Deutschen geben an, dass sie sich nicht sicher genug fühlen, wieder unterwegs zu sein, solange es keine Impfung oder Behandlung des Coronavirus gibt. Das berichtet Booking auf Basis weltweiter Befragung. Der Wunsch, in die Ferne zu reisen bleibt dennoch erhalten: Zwei Drittel wollen mehr von der Welt sehen.

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38 Prozent der Reisenden werden in Zukunft bei der Suche und Planung einer Reise mehr auf den Preis achten und 29 Prozent werden wahrscheinlich stärker nach Angeboten und Rabatten suchen. Günstige Stornierungsbedingungen, Erstattungsrichtlinien und Reiseversicherungen spielen dabei eine zunehmend wichtigere Rolle.

In der neuen, vom Coronavirus dominierten Welt sind Reisen in die nähergelegene Umgebung beliebt geworden, da sie sicherer, einfacher und meist auch nachhaltiger sind. In Zukunft werden Reisen an Orte, die sich näher am Heimatort befinden, weiterhin eine große Bedeutung haben und Menschen werden eher zu lokalen Experten werden, als das Bild des klassischen Touristen bedienen. 42 Prozent der Menschen wollen mittelfristig – in 7 bis 12 Monaten – immer noch im eigenen Land reisen und 34 Prozent sogar längerfristig – in über einem Jahr. 44 Prozent möchten gern ein neues Reiseziel in ihrer eigenen Region oder Land erkunden und 40 Prozent wollen sich Zeit nehmen, um die Natur in ihrem Heimatland zu genießen.

Reisende weltweit (79 %) und aus Deutschland (55 %) werden aufgrund des Coronavirus mehr Sicherheitsvorkehrungen treffen und erwarten von der Reisebranche in dieser neuen Normalität dasselbe. Außerdem werden 51 Prozent eine bestimmte Unterkunft nur dann buchen, wenn diese eindeutig ihre Gesundheits- und Hygienerichtlinien hervorhebt. Über die Hälfte (58%) bevorzugt Unterkünfte, die über antibakterielle Produkte und Desinfektionsmittel verfügen.

Über die Hälfte (53%) der Befragten erwartet, dass die Reisebranche mehr nachhaltige Angebote bietet und Reisende planen eher alternative Reiseziele zu besuchen, um Reisen in der Hochsaison (43%) und überfüllte Destinationen (46 %) zu vermeiden. Dieser Wunsch bedeutet auch, dass 61 Prozent der Befragten überfüllte Touristenattraktionen meiden werden und Reiseziele somit neue, smarte Maßnahmen zur Besucherlenkung ergreifen müssen, um ihre Gäste zufrieden zu stellen.

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