Wenn Gäste Bettwanzen entdecken, ist der Reputationsschaden oft schon da. Ein britisches Unternehmen will Hotels mit einem unauffälligen Sensorsystem deutlich früher warnen und so Beschwerden verhindern.
Wenn Gäste Bettwanzen entdecken, ist der Reputationsschaden oft schon da. Ein britisches Unternehmen will Hotels mit einem unauffälligen Sensorsystem deutlich früher warnen und so Beschwerden verhindern.
Travelling Britain, der Spezialreiseveranstalter für Individualreisen nach Großbritannien und Irland mit Sitz in Detmold, ist an die niederländische Boomerang Travel Group verkauft worden. Rein De Laat (links) übernimmt als Geschäftsführer, Gründer Tim Bennett (rechts) trennt sich nach 35 Jahren von Travelling Britain.
Die britische Regierung plant eine erneute Erhöhung der ETA-Gebühr, Starttermin jedoch noch offen. Die elektronische Einreisegenehmigung soll künftig 20 Pfund (umgerechnet rund 23 Euro) kosten, rund 25 Prozent mehr als bisher. Die ETA ist seit April 2025 Pflicht für visumfreie Reisende ohne britischen Pass, wie aus Deutschland. Ab dem 25. Februar soll sie zudem strikter kontrolliert werden, etwa von Airlines, heißt es von britischen Medien. Visa HQ, Reisereporter
An Englands Südküste sind tonnenweise Pommes frites und Zwiebeln an den Strand von Eastbourne gespült worden. Das Ganze ist nicht nur eine Geruchsfrage, sondern hat auch zu Rätselraten rund um die Ursache geführt. Die wahrscheinlichste Theorie lautet, dass Frachter auf hoher See Schiffscontainer verloren haben, die eben diese Lebensmittel geladen hatten. Unabhängig von der Ursache gehen Bilder viral, die Besucher am Strand in einem Meer von Pommes zeigen. Behörden warnen wegen Plastikmülls und möglicher Gefahren für Tiere, darunter eine nahe Robbenkolonie. BBC
Wer sich mit dem britischen Linksverkehr arrangiert, kann bei einer Fahrt mit dem Campervan Schottlands schönste Seiten erkunden. Nur 30 Kilometer von Glasgow entfernt empfängt der Loch Lomond als größter See von Großbritanniens Festland mit dunkelgrüner Hügellandschaft und bewaldeten Seen. Filmfans schätzen das für die Harry-Potter-Filme in Szene gesetzte 380 Meter lange Glenfinnan Viaduct, nur der Hogwarts Express fehlt. Auch der Ben Nevis, höchster Berg des Inselreichs, ist ein szenischer Stopp – ebenso wie zahlreiche Burgen, Täler und malerische Städtchen. Aerotelegraph
Gäste des FC Stadium Hotels im britischen Blackpool dürfen zu bestimmten Zeiten nicht aus dem Fenster schauen. Es ist nicht gefährlich, nur teuer. Das Hotel grenzt nämlich direkt an das Fußballstadion und bei Heimspielen ist der Blick nach draußen verboten. Dabei heißen die betroffenen Zimmer "Executive Pitch View Rooms" mit direktem Blick auf den Platz. Doch wenn die Kicker zum Match auflaufen, werden die Vorhänge für 90 Minuten zugezogen. Wer trotzdem einen Blick riskiert und dabei erwischt wird, zahlt eine Strafe von 2.800 Euro. Focus
Eine frühere Eisenbahnbrücke in der Nähe des historischen Dorfes Garmouth im Nordosten Schottlands ist kollabiert und in den Fluss Spey gestürzt. Die Brücke ist seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nicht mehr als Eisenbahnbrücke in Betrieb. Sie wurde aber als Strecke für Wanderer, Radfahrer und andere Besucher intensiv genutzt. Nun ist sie bis auf Weiteres unpassierbar. BBC
Die Deutsche Bahn und Eurostar haben eine Absichtserklärung für eine Direktverbindung zwischen London und Deutschland unterzeichnet. Die geplante Hochgeschwindigkeitsverbindung, die in den frühen 2030er Jahren starten soll, nutzt doppelstöckige Celestia-Züge von Eurostar. Politische und infrastrukturelle Hürden müssen noch überwunden werden.
Um aus den jährlich rund 130 Millionen Übernachtungen in England zusätzliches Kapital zu schlagen, hat die britische Regierung den Bürgermeistern des Landes erlaubt, eine Übernachtungssteuer zu erheben. Diese gelte für Hotels, B&Bs, Ferienvermietungen und andere bezahlte Unterkünfte und wäre "bescheiden", Details zur Ausgestaltung und Höhe gibt es ab dem 18. Februar. Die Einnahmen sollen in die Optimierung der Infrastruktur und des Reiseerlebnisses investiert werden. Euronews
Die Fantasy-Serie "Outlander" hat einen wahren Hype um die Calanais Standing Stones in Schottland ausgelöst. Zehntausende pilgern zu dem Zeitreise-Steinkreis, schon bald könnten es 200.000 pro Jahr sein. Das will man in Schottland vermeiden und plant, Eintritt zu nehmen. Mit dem Geld soll der historische Ort erhalten und vor den Auswirkungen der Klimakrise geschützt werden. Watson