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24. Januar 2024 | 10:17 Uhr Anzeige
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Auf den Lofoten Wale beobachten oder auf Wellen reiten

Aktivitäten auf dem Wasser werden auf den Lofoten zahlreich angeboten. Ob man surfen oder angeln will, mit dem Kajak auf Erkundung gehen oder bei einer Bootstour Wale beobachten möchte: Die Möglichkeiten sind zahlreich. Sogar für Taucher lohnt es sich.

Norwegen Lofoten Surfing Unstad Foto Kristin Folsland Olsen Visitnorway.jpg

Mit der richtigen Ausrüstung sind die Lofoten im hohen Norden ein beliebter Surfspot

Auch wenn man es zunächst nicht vermutet, gelten die Lofoten unter Kennern seit den 60er Jahren als beliebter Surfspot – wenn man sich von den Wassertemperaturen nicht abschrecken lässt. Aber mit dem richtigen Equipment wie Neoprenanzügen ist das problemlos möglich. Die besten Monate für fortgeschrittene Surfer sind aufgrund des Wellengangs März und April sowie September und Oktober. Anfänger fühlen sich eher in den Sommermonaten wohl. Die besten Surfspots, für alle Level geeignet, liegen in Unstad und Flakstad.

Mit Neoprenanzug auf Wellen reiten und abtauchen

Der warme Golfstrom sorgt rund um die Lofoten für höhere Wassertemperaturen, als man annehmen würde. Daher geht das Abenteuer unter Wasser weiter. Einheimische Tauchführer zeigen Besuchern das vielfältige Leben und die Schönheit unter der Wasseroberfläche. So wurde im Südwesten der Lofoten erst vor wenigen Monaten ein sich bis zur iberischen Halbinsel reichendes Kaltwasserriff entdeckt.

Ausflüge mit dem Standup-Paddle-Board werden auf den Lofoten immer beliebter und sind ganzjährig sowie an vielen Stellen möglich. Die dramatische Felsenkulisse und das stellenweise kristallklare Meerwasser in den Buchten und Lagunen eignen sich ideal für Erkundungen auf dem Board. Verleihstationen und Anbieter geführter Touren gibt es auf allen Inseln, Hotspots sind Unstad und Flakstad.

Trocken bleibt man in der Regel bei Ausflügen im Kajak oder Kanu. Die notwendigen Boote gibt es in Orten wie Reine, Svolvaer, Kabelvag oder Ballstad zu mieten. Wer sich aufs Wasser wagen will, braucht zum Mieten aus Sicherheitsgründen den Nachweis für eine rudimentäre Erfahrung, eine sogenannte Nass-Karte („Vattkort“). Diese bekommt man zum Beispiel nach einem Kurs mit Basis-Sicherheitstraining vor Ort.

Wale beobachten und Kabeljau fangen

Die reichen Fischgründe rund um die Lofoten locken im Winter große Populationen an Orcas, Buckelwalen oder Delfinen an, im Sommer kommen viele Pottwale. Die Chance, die riesigen Meerestiere bei einer Walbeobachtungstour auf den Lofoten zu erblicken, sind gut. Walbeobachtungstouren starten auf den Lofoten vor allem in Svolvaer und Henningsvaer.

RIB-Boote sind Schlauchboote mit einem festen Rumpf, mit denen man nahezu überall hinkommt und tief in die zerklüfteten Fjorde und Buchten eindringen kann. Ein beliebtes Ziel für RIB-Touren auf den Lofoten ist der Trollfjord – vor allem im Winter, wenn die umgebenden Felsen mit Schnee bezuckert sind. Die Bootsafaris lassen sich mit Tierbeobachtungen (Wale, Orcas, Delfine, Adler) kombinieren. Statt mit einem RIB-Bott können Besucher auch mit einem Katamaran, Fischerboot, Ausflugsschiff oder Segelboot die Lofoten erkunden.

Wegen ihres Fischreichtums gelten die Lofoten als bester Spot zum Angeln in ganz Norwegen. Vor allem rund um den Vestfjord sind Fänge von Dorsch, Heilbutt oder Kabeljau garantiert. Die Lofoten sind ein abwechslungsreiches Angelrevier mit Flachwasserzonen, Lagunen, Buchten, Unterwasserbergen und zahlreichen Untiefen. Angeln ist ganzjährig möglich, Angeltouren werden in nahezu allen größeren Ortschaften angeboten.

Mehr über Discover Airlines und ihr neues Reiseziel im Norden Norwegens erfahren Sie in unserer Themenwoche Lofoten auf Reise vor9 und Counter vor9: News, Hintergrund und Tipps für die Beratung im Reisebüro.

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