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26. Januar 2024 | 07:00 Uhr Anzeige
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Ein Abstecher von den Lofoten zum Nordkap

Die Lofoten sind nicht das einzige Urlaubsziel in Nordnorwegen. Wer schon einmal so weit oben ist, kann etwa mit dem Bus oder Mietwagen auf Rundreise gehen und weitere Abenteuer erleben, bis hin zum Nordkap.

Norwegen Nordkap iStock.jpg

Eine Tour zum Nordkap lässt sich gut mit einem Urlaub auf den Lofoten verbinden

In Narvik, am östlichen Ende des Ofotfjord, geht es mit dem Cable Car auf den Hausberg Narvikfjellet. Während der Mitternachtssonne genießen Besucher einen Rund-um-die-Uhr-Fernblick über die norwegische Fjordlandschaft – oder in den Wintermonaten aus der Gondel einen tollen Blick auf die Nordlichter. Im Winter lockt der Narvikfjellet sogar mit einem außergewöhnlichen Ski-Vergnügen: Das örtliche Skiresort zählt laut dem Magazin Outside Online zu den zehn besten noch eher unerschlossenen Skigebieten Europas. Narvik ist zudem Zentrum der Samen, einer indigenen Bevölkerung, die es in Norwegen, Schweden und Finnland gibt.

Nordöstlich an die Lofoten grenzt die Inselgruppe Vesteralen, die mit der Fähre von Fiskebol auf den Lofoten erreicht werden kann. Die wichtigsten Inseln wie Andoya, Langoya oder Skogsoya bieten abwechslungsreiche Landschaften mit Fjorden und Schären, Mooren und Bergen wie dem Moysalen auf der Insel Hinnoya. Von Andenes und Sto starten zahlreiche Walbeobachtungssafaris und es gibt ein sehenswertes Hurtigruten-Museum. Die Inseln sind untereinander mit Brücken verbunden, die Europastraße E10 verbindet Vesteralen mit dem Festland.

Mit fast 80.000 Einwohnern ist Tromsö die größte Stadt Nordnorwegens. Die rund 350 Kilometer nördlich des Polarkreises gelegene Stadt gilt als Pforte zum Eismeer und verteilt sich auf Inseln und einen Festlandbereich. Nirgends sind die Chancen, im Winter die am Himmel tanzenden Nordlichter zu erspähen, größer. Im Sommer geht die Sonne nicht unter, man hat 24 Stunden Tageslicht. Ideal, um die Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten wie die aus weiter Ferne sichtbare Eismeerkathedrale mit ihrer meisterhaften Orgel mit fast 3.000 Pfeifen oder die zahlreichen Museen zu erkunden. Auch unterirdisch passiert in Tromsö einiges, die Stadt ist großflächig untertunnelt. Den besten Eindruck von der Stadt und der Umgebung erhält man ganzjährig aus den Kabinen der Fjellheisen-Gondelbahn.

Für eine kleine Aktivtour bietet sich die zweitgrößte norwegische Insel Senja an, nur drei Autostunden von Tromsö entfernt. Senja vereint mit Fjorden, Seen und Bergen der wichtigsten norwegischen Landschaftsformen und eignet sich vor allem für Wanderer, Mountainbiker und Kletterer. Mehrere Wanderwege ziehen sich durch die Insel, vor allem rund um den Inselberg Husfjellet. Im Winter kann man auf der Insel auch skifahren, Angeln bietet sich ganzjährig an.

Wer den äußersten Norden Europas besuchen will, kann von Tromsö aus mit dem Auto oder Touristenbussen über Sorkjosen und Alta in die Region Finnmark eintauchen und den nördlichsten Punkt Europas erreichen, das Nordkap auf der vorlagerten Insel Mageroya. Am Küstensaum lassen sich Höhlen und natürliche Felsbögen wie der Kirkeporten erwandern, man kann mit Booten zum Fischen hinausfahren und arktische Königskrabben an Land ziehen oder im Winter zu einer Schnee-Safari aufbrechen. Das Inselstädtchen wird auch von den Kreuzfahrt- und Postschiffen der Hurtigruten angefahren. Gut zu wissen: Zwischen dem 16. Dezember 2024 und dem 27. März 2025 fliegt Discover Airlines zweimal wöchentlich, immer donnerstags und sonntags, nonstop von Frankfurt zum Alta Airport (ALF) in Nordnorwegen

Mehr über Discover Airlines und ihr neues Reiseziel im Norden Norwegens erfahren Sie in unserer Themenwoche Lofoten auf Reise vor9 und Counter vor9: News, Hintergrund und Tipps für die Beratung im Reisebüro.

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