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2. November 2020 | 07:00 Uhr
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Bundesländer ohne einheitliche Abreise von Urlaubern

Keine touristischen Übernachtungen im November – so lautet der gemeinsame Beschluss von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten. Doch für die Heimreise von Urlauber gibt es keine einheitliche Regelung. Ja nach Bundesland können sich die Gäste mit dem Koffer packen unterschiedlich lange Zeit lassen.

Bayern etwa hält sich streng an die Vereinbarung. "Nach der Achten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind Übernachtungen aus touristischen Gründen in gewerblichen Unterkünften wie Hotels etc. ab Montag kommender Woche (2. November) in Bayern nicht mehr gestattet“, zitiert der Bayerische Rundfunk das Gesundheitsministerium. „Übernachtungsgäste dürfen aus Kulanz auch noch im Laufe des Vormittags des 2. Novembers abreisen, obwohl die Verordnung eigentlich schon ab Mitternacht gilt."

Touristen in Baden-Württemberg dürfen bleiben

In Schleswig-Holstein gilt ebenfalls ab Montag ein Übernachtungsverbot. Besucher der Nordseeinseln und Halligen müssen bis kommenden Donnerstag abreisen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern haben Touristen bis zum Donnerstag Zeit, die Koffer zu packen. Baden-Württemberg ist noch großzügiger. „Touristische Gäste, die vor dem 2. November angereist sind, müssen nicht abreisen, sondern können über die ursprünglich gebuchte Zeit weiter beherbergt werden“, so die Verordnung der Landesregierung.

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