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10. März 2021 | 07:00 Uhr
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Erst der Impfpass bringt die Reisefreiheit zurück

Israel macht es vor. Dort sind fünf von neun Millionen Einwohnern bereits geimpft, und nur sie dürfen reisen. Umgekehrt dürfte es bei der Öffnung des Landes für Urlauber auch so kommen, mutmaßt Tourismusministerin Orit Farkash-Hacohen. Die Emirate verfolgen eine ähnliche Politik, wurde auf der ITB Berlin Now deutlich.

Israel Jerusalem Klagemauer Felsendom Foto iStock Vander Wolf Images.jpg

Werden bald nur noch geimpfte Touristen die Klagemauer in Jerusalem besuchen können?

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Der internationale Flughafen von Tel Aviv bleibe noch mindestens vier Wochen für die internationale Einreise geschlossen, sagte Tourismusministerin Orit Farkash-Hacohen in einer Diskussionsrunde auf der ITB Berlin Now. An dem Plan, wie sich Israel wieder für den Tourismus öffnet, werde derzeit mit Hochdruck gearbeitet. Dass zunächst nur geimpfte Reisende das Heilige Land besuchen dürften, zeichnet sich allerdings schon ab.

Zurzeit ist Israel für Touristen aus dem Ausland tabu. Aber auch umgekehrt dürften ihre Landsleute nicht einfach ins Ausland reisen, sagte die Ministerin. Das sei Menschen mit Corona-Impfung vorbehalten. Und was Israel den eigenen Bürgern verordne, werde wahrscheinlich auch von Besuchern aus dem Ausland verlangt.

Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist das Impfen weit fortgeschritten. 60 Prozent der Bevölkerung habe die erste Dosis erhalten, sagte Raki Philips, Chef der Ras Al Kaihmah Tourism Development Authority. Das Impfen sei der Schlüssel zurück zur Reisenormalität. Allerdings könne dies noch ein bisschen dauern, deshalb müsse man bis dahin parallel dazu intensiv testen.

Für den Tourismusminister von Costa Rica, Gustavo Segura Sancho, liegt die Impfung als Türöffner für den Tourismus noch in weiter Ferne. Er glaube nicht an eine schnelle Lösung für einen international anerkannten Impfpass. Darauf könne die Tourismusbranche nicht warten, deshalb blieben Hygiene-Protokolle und PCR-Tests an der Tagesordnung.

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