Der anhaltende Krieg in der Golfregion zwingt Veranstalter und Airlines, Reisen und Flüge abzusagen. Dertour streicht die Reisen vorerst bis zum 27. März, Schauinsland bis zum 31. März. Eurowings will bis Ende Juni nicht mehr nach Dubai fliegen.
Der anhaltende Krieg in der Golfregion zwingt Veranstalter und Airlines, Reisen und Flüge abzusagen. Dertour streicht die Reisen vorerst bis zum 27. März, Schauinsland bis zum 31. März. Eurowings will bis Ende Juni nicht mehr nach Dubai fliegen.
TUI berücksichtigt kostenfrei stornierte Buchungen aus mehreren Nahost-Zielen bei der Berechnung der Staffelprovision. Das gilt laut Ilka Lauenroth (Foto), Direktorin Vertrieb & Franchise, für Umsätze ab dem 28. Februar mit Anreise bis zum 31. März.
Die israelische Fluggesellschaft Israir nimmt für den Sommerflugplan ab dem 15. Mai eine neue Verbindung von Düsseldorf nach Tel Aviv ins Programm. Zunächst gibt es eine Verbindung pro Woche, ab dem 25. Mai fliegt Israir die Strecke zweimal wöchentlich. Aerotelegraph
Der Krieg im Nahen Osten weitet sich aus, berichtet die Tagesschau. Israel und die USA greifen erneut Ziele im Iran an, darunter nach israelischen Angaben den Sitz des Staatsrundfunks Irib in Teheran. Auch Beirut wird laut Nachrichtendiensten bombardiert. Die US-Botschaften in Riad und Kuwait sind von Drohnen getroffen worden, mit begrenztem Schaden, berichtet das Militär. Weitere Explosionen wurden laut AFP aus Teheran gemeldet. Tagesschau
Angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran mit Folgen auch für Israel und weitere Länder in der Region hat das Auswärtige Amt Bundesbürger zu Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen. Deutsche in Israel könnten sich etwa für den Fall, dass der Luftraum wegen iranischer Angriffe gesperrt wird, gezwungen sein, einige Zeit an ihrem Aufenthaltsort zu bleiben, teilt die Deutsche Botschaft in Tel Aviv mit. Auch im Libanon könnte es zu Flugeinschränkungen kommen. Zeit
Israels Wettbewerbsbehörde wirft der israelischen Fluggesellschaft El Al vor, während des Gaza-Kriegs ihre marktbeherrschende Stellung ausgenutzt zu haben. Nachdem viele Airlines ihre Israel-Flüge eingestellt hatten, stieg der Marktanteil von El Al zeitweise auf über 70 Prozent. In dieser Phase erhöhten sich die Ticketpreise laut Behörde im Schnitt um 16 Prozent, auf einzelnen Strecken um bis zu 31 Prozent. Nun droht der Airline eine Geldstrafe von bis zu rund 40 Millionen Euro. El Al weist die Vorwürfe zurück. Aerotelegraph
Im Mai nimmt Condor wieder Linienflüge von Frankfurt nach Tel Aviv auf. Die Verbindung wird vorerst fünfmal pro Woche mit einem Airbus A320 bedient. Damit stärkt Condor die Anbindung über ihr Drehkreuz Frankfurt und knüpft zugleich an ihre Unternehmensgeschichte an.
Auf Booking kann man Übernachtungen im Westjordanland buchen, die von israelischen Siedlern angeboten werden. Das Angebot reicht von kleinen Appartements bis hin zu Villen mit Pools. Das Land, auf dem die Unterkünfte stehen, ist völkerrechtswidrig von Israel besetzt. Menschenrechtsorganisationen fordern, dass Booking diese Geschäfte einstellt, vier NGOs haben Anzeige gegen die Online-Reiseplattform eingereicht. Wer zum Thema recherchiert, findet bei Google schnell: "Die 20 besten Hotels in der Region Westjordanland" – auf Booking. Der Vorwurf der NGOs lautet: Geldwäsche von Einnahmen aus illegal besetzten Gebieten. Deutschlandfunk
Die britische Lowcost-Airline wird die Flugverbindungen nach Tel Aviv in Israel bis Ende März 2026 aussetzen, unter anderem ab Berlin. Der Grund für den Schritt sind laut Easyjet anhaltende Sicherheitsbedenken im Nahen Osten. Aerotelegraph
Das Auswärtige Amt hat den Reisehinweis für Israel angepasst. Eine Reisewarnung gilt nun nur noch für den Gazastreifen, den Norden des Landes sowie das Westjordanland. Für Reisen in den Rest des Landes, etwa nach Tel Aviv (Foto), Jerusalem, Eilat und das Tote Meer, wird von der Behörde lediglich abgeraten.