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16. März 2020 | 20:03 Uhr
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Hotels in Deutschland sollen keine Touristen mehr aufnehmen

Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben angesichts der Corona-Epidemie vereinbart, dass Hotels ihren Betrieb in nächster Zeit nur unter strengen Restriktionen fortsetzen dürfen. "Übernachtungsangebote dürfen nicht mehr zu touristischen Zwecken verwendet werden", heißt es.

Coronavirus Rendering Foto iStock Gilnature

Auf die Hotellerie kommen harte Zeiten zu

Restaurants sollten spätestens um 18 Uhr geschlossen werden, teilt die Regierung in der Erläuterung der gemeinsam vereinbarten Leitlinien mit. Zudem sollen Auflagen gelten, um das Risiko einer Verbreitung des Coronavirus zu minimieren  etwa durch eine Abstandsregelung für die Tische oder eine Reglementierung der Besucherzahl. 

Geschlossen werden nach der Vereinbarung von Bund und Ländern Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Darüber hinaus sollen Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten sowohl drinnen als auch draußen den Betrieb einstellen. Auch Sporteinrichtungen, Fitnessstudios, Schwimm- und Spaßbäder, Spielplätze und sonstige Einzelhandel-Verkaufsstellen sind betroffen. 

Ausdrücklich nicht geschlossen werde der Einzelhandel für Lebensmittel, teilt die Regierung mit. Auch Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken, Lieferdienste, Poststellen und weitere Einrichtungen sollen geöffnet bleiben. Dies erfolge unter Auflagen zur Hygiene, außerdem solle der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden.

Dienstleister und Handwerker könnten ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen, heißt es weiter. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen ebenfalls geöffnet.

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