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11. Juli 2021 | 09:50 Uhr
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Mailen

Malta macht Grenzen für Ungeimpfte dicht

Der Inselstaat verlangt von Mittwoch an wegen zuletzt wieder gestiegener Infektionszahlen einen Impfnachweis. Ungeimpfte und auch genesene Menschen dürfen dann nicht mehr einreisen. Alle Sprachschulen müssen wieder schließen.

Malta La Valetta

Malta, hier die Hauptstadt Valletta, schließt die Grenzen für Ungeimpfte

Bislang genügte für die Einreise aus Deutschland ein negativer PCR-Test; vom 14. Juli an ist ein Nachweis über eine vollständige Impfung erforderlich. Nachweise über eine Genesung von einer Covid-19-Erkrankung werden auf Malta nach Auskunft des Auswärtigen Amtes nicht akzeptiert.

Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren können einreisen, wenn sie einen negativen PCR-Test vorlegen, der innerhalb von 72 Stunden vor der Ankunft in Malta durchgeführt wurde, und wenn sie von ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten begleitet werden, die ihrerseits das anerkannte Impfzertifikat vorlegen können. Kinder unter 5 Jahren benötigen keinen PCR-Test, um mit ihren vollständig geimpften Eltern oder Erziehungsberechtigten zu reisen.

Auf Malta sind bereits nahezu 80 Prozent der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft. Ende Juni war die Zahl der Neuinfektionen auf null gesunken; mittlerweile liegt sie aber wieder bei rund 100 Infektionen am Tag. Rund 90 Prozent der Infektionsfälle beträfen ungeimpfte Menschen, zitieren Nachrichtenagenturen Maltas Gesundheitsminister Chris Fearne. Zahlreiche Infektionen seien auf Englisch-Sprachschulen zurückzuführen; an neun Schulen seien bereits Infektionsfälle aufgetreten. Ab Mittwoch müssen deshalb nun alle Englisch-Sprachschulen auf der Insel schließen.

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