"Für Geimpfte und Genesene wird es kaum noch Einschränkungen geben“, sagt Köstinger zur Devise der Regierung für die kommende Wintersaison. Après-Ski wird laut Tourismusministerin wie die Nachtgastronomie behandelt, in der ein PCR-Test für Ungeimpfte Pflicht ist. Zudem werde es keine Kapazitätsbeschränkungen mehr für die Seilbahnen geben, auch auf Abstandsregelungen werde verzichtet. Ob es Gratis-Tests für Touristen geben werde, müsse noch mit der Bundesregierung besprochen werden, so der Tiroler Landeshauptmann Gerhard Platter.
3G auch bei Weihnachtsmärkten
Advent- und Weihnachtsmärkte können stattfinden, hebt die Tourismusministerin hervor. Es gelte überall die 3G-Regel, betont Köstinger. Davon könnten die Städte profitieren. "So haben alle Planungssicherheit." Ein Dreistufenplan je nach Hospitalisierungsrate gilt für Hotellerie und Gastronomie sowie Veranstaltungswesen. Bei Überschreitung der Stufe 3 treten strengere Regeln für Ungeimpfte in Kraft.
2G-Regel gilt nicht für das Personal
Da auch in Österreichs Gastgewerbe ein großer Personalmangel herrscht, würde "2G nicht für die Mitarbeiter etwa in einer Après-Ski-Bar gelten", teilte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger mit. Jedoch müssten sie mit PCR-Tests und FFP2-Masken arbeiten, sagt Köstinger weiter. Wichtig ist dem Tiroler Landeshauptmann Platter, dass es Après-Ski wie vor der Pandemie nicht mehr geben werde. Bei steigenden Zahlen könnte etwa die Sperrstunde vorgezogen werden, das heißt Apres-Ski-Betrieb bis 18 Uhr und am Abend Restauration.
