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20. Januar 2022 | 17:04 Uhr
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Rhodos will Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit werden

Die Regierung der südlichen Ägäis startet, unterstützt von der TUI Group und der TUI Care Foundation, ein Projekt, das Rhodos zu nichts weniger als einem "internationalen Leuchtturm für die nachhaltige Entwicklung von Urlaubsgebieten" machen soll. Die Pläne sind ambitioniert, aber bislang noch nicht sehr konkret.

Rhodos St. Pauls Bay

Rhodos soll zum "Leuchtturm für nachhaltige Entwicklung" werden

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Das Cooperation-Laboratory Rhodes, kurz Co-Lab solle als "Zukunftslabor für nachhaltigen Tourismus" über Pilotprojekte den ökologischen Fußabdruck des Tourismus auf der Insel reduzieren. Unter anderem seien neue Konzepte für das Energie-, Wasser- und Müllmanagement, moderne Mobilitätskonzepte und umfassende Schulungen der Beschäftigten geplant, teilten George Chatzimarkos, Gouverneur der Region Südliche Ägäis, und TUI-Chef Fritz Joussen nach einem Treffen mit. An diesem hatte auch der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis teilgenommen.

Das Co-Lab werde dazu mit der Tourismusindustrie vor Ort und internationalen Partnern nach konkreten Lösungen suchen und diese auf Rhodos entwickeln und umsetzen, heißt es weiter. Zudem werde ein Think Tank auf Rhodos eingerichtet, der internationale Experten zusammenbringe und die Nachhaltigkeitstransformation des Tourismussektors stärke und weiterentwickele.

"Zeitnahe" erste Schritte

Man bekenne sich zu den Nachhaltigkeitsentwicklungszielen der Vereinten Nationen, des Pariser Abkommens sowie dem Ziel der EU, bis 2050 klimaneutral zu sein, teilten die Akteure weiter mit. Konkrete erste Schritte sollten "zeitnah" erfolgen. Kleine Veränderungen vor Ort könnten große Wirkung entfalten, wenn alle Partner zusammenarbeiteten.

Ein erstes konkretes Projekt sei diese Woche gestartet, erläuterte Chatzimarkos. Es betreffe das Wasser-Management und Abfall-Recycling auf Rhodos. Dieses Projekt habe ein Volumen von mehr als 100 Millionen Euro und werde von Griechenland auch aus Mitteln des EU-Wiederaufbaufonds finanziert. TUI bastelt unterdessen auch an anderen Zielen. So will der Konzern in diesem Jahr drei Millionen Kunden nach Griechenland bringen – doppelt so viele wie 2019 und etwas mehr als im Jahr 2019.

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