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21. Januar 2022 | 14:07 Uhr
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RKI weist 19 weitere Corona-Hochrisikogebiete aus

Zahlreiche südamerikanische, asiatische und nordafrikanische Länder werden ab Sonntag vom Robert-Koch-Institut als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft und vom Auswärtigen Amt mit einer Reisewarnung versehen, auch die Malediven (Foto). Darunter sind zahlreiche Staaten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz deutlich unterhalb der von Deutschland liegt.

Malediven Kuredu Island Resort Foto Kuredu Island Resort.jpg

Die Malediven, hier Kuredu Island, sind Corona-Hochrisikogebiet

Die massiv steigenden Corona-Infektionszahlen im eigenen Land ändern an der Vorgehensweise des Robert-Koch-Instituts und des Auswärtigen Amtes im Hinblick auf die Einstufung ausländischer Reiseziele nichts. Dabei ist in vielen Staaten, zumindest nach offiziellen Zahlen, das Infektionsgeschehen geringer als in Deutschland. So wies etwa Japan am Freitag nach Informationen des Online-Portals Corona in Zahlen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 169 auf, in Indien lag die Zahl bei 161. Auch Länder wie Ecuador (389), Marokko (140) und Tunesien (455), die ebenfalls neu als Hochrisikogebiete eingestuft werden, liegen deutlich unter den Infektionszahlen in Deutschland (706).

Für Reisen in die meisten betroffenen Länder ändert sich durch die Neueinstufung wenig oder nichts, weil dort für die Einreise ohnehin ein Corona-Impfschutz nachgewiesen werden muss. Dann besteht auch nach der Rückkehr keine Quarantänepflicht. Andere Länder, wie etwa Japan oder Marokko, lassen ohnehin keine Touristen einreisen.

Eine Ausnahme bilden die Malediven, die laut dem Auswärtigen Amt bei der Einreise von Touristen nur dann einen Impfnachweis verlangen, wenn diese die von Einheimischen bewohnten Inseln bereisen wollen. Ansonsten genügt für die Einreise ein negativer PCR-Test. Wer nun als nicht Geimpfter oder Genesener von dort zurückkehrt, muss sich in eine zehntägige Quarantäne begeben, die frühestens nach dem fünften Tag durch einen negativen Test abgekürzt werden darf.

Neue Hochrisikogebiete - Gebiete sind:

  • Algerien
  • Bhutan
  • Brasilien
  • Chile
  • Ecuador
  • Indien
  • Japan
  • Kasachstan
  • Kosovo
  • Malediven
  • Marokko
  • Moldau, Republik
  • Mongolei
  • Nepal
  • Paraguay
  • Rumänien
  • Saudi-Arabien
  • Tunesien
  • Usbekistan
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