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11. Februar 2020 | 07:00 Uhr
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Sturmtief "Sabine" verlief glimpflicher als gedacht

Nachdem der Fernverkehr der Bahn bis Montagmorgen eingestellt war und hunderte von Flügen ausfielen, beruhigte sich die Lage im Laufe des Montags. Am längsten waren Bayern und der Flughafen München betroffen. Dort wurden am Montag mehr als 400 Flüge gestrichen. Lufthansa rechnet mit Beeinträchtigungen bis heute.

abgeknickter Baum nach Sturm

Die Schäden nach dem Sturmtief "Sabine" hielten sich in Grenzen

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In Bayern fiel am Montag in rund 60.000 Haushalten zeitweise der Strom aus, der Flughafen München und die S-Bahnen der Stadt stellten den Betrieb ein. In Nord- und Westdeutschland waren in der Nacht zuvor durch den Orkan einige Menschen verletzt worden. An den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bon fielen rund 150 Flugverbindungen aus, auch in Stuttgart mussten zahlreiche Flüge gecancelt werden.

Betroffen von Sabine sind auch sie südlichen Nachbarländer Schweiz und Österreich. In Zürich wurden laut Agenturmeldungen rund 100 Starts und Landungen abgesagt, in Wien etwa 30 von rund 600 geplanten Flugbewegungen. Am Flughafen Zürich hätten zudem Flugzeuge beim Landeversuch durchstarten mussten, meldet die Schweizer Nachrichtenagentur "SDA". In beiden Alpenländern seien zudem Bahnstrecken gesperrt worden, Busse ausgefallen und Straßen seien durch umstürzende Bäume blockiert worden.

Für Dienstag rechnet der Deutsche Wetterdienst neben kurzen sonnigen Abschnitten mit weiteren Regen-, Schnee- und Graupelschauern, an der Nordsee auch mit einzelnen Gewittern. Im Bergland sollen die Niederschläge durchweg als Schnee fallen. Begleitet würden sie durch stürmische Böen und Sturmböen, die im Laufe des Nachmittags von Süden her allmählich nachließen, so der Wetterdienst.

An der See werde es noch bis Mittwoch zeitweise schwere Sturmböen geben, sonst seien im Norden stürmische Böen, in der Mitte und im Süden vor allem bei Schauern starke bis stürmische Böen zu erwarten. Die Bahn riet am Montag dazu, für Dienstag geplante Fernverkehrsreisen nach Möglichkeit zu verschieben. 

Insgesamt sind sich Experten einig, dass das Orkantief "Sabine" trotz Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern weniger Schäden angerichtet hat als befürchtet worden war. Bis Dienstag dürfte sich auch im Verkehrsbereich die Lage weitgehend normalisieren.

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