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4. Juni 2021 | 15:47 Uhr
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Türkei ist kein Corona-Hochrisikogebiet mehr

Das Robert-Koch-Institut (RKI) stuft das Land nun als "normales" Risikogebiet ein. Für Reiserückkehrer aus der Türkei reicht damit ein negativer PCR- oder Antigentest aus – die bis dato für Nicht-Geimpfte oder -Genesene bestehende Quarantänepflicht entfällt.

Antalya Hafen

Reisende, die aus der Türkei kommen, müssen nun nicht mehr in Quarantäne

Gute Nachrichten für die hiesige Tourismusbranche: Die Türkei ist mit Wirkung zum Sonntag aus der Einstufung als Hochinzidenzgebiet "entlassen". Mit der Einstufung des Landes als Corona-Risikogebiet entfällt die Quarantänepflicht, wenn Urlauber, wie in der Türkei obligatorisch, vor der Rückkehr einen PCR- oder Antigentest mit negativem Ergebnis absolviert haben.

Die türkische Regierung hatte einen solchen Schritt schon länger gefordert und wiederholt ihre Hoffnung auf eine baldige Änderung des Status zum Ausdruck gebracht. Zudem hatte die Türkei ihrerseits das Spektrum der Tests, die für die Einreise in das Land erforderlich sind, um Antigentests erweitert. Reise vor9 hatte darüber berichtet.

Die nunmehr erfolgte Neubewertung durch das Robert-Koch-Institut ist für die Türkei, die in einer schweren Wirtschafts- und Währungskrise steckt, auch deshalb besonders wichtig, weil Russland weiterhin keine Urlaubsreisen in das Land erlaubt, wie zuletzt das Portal "Airliners" bestätigte. Der russische Markt ist zusammen mit Deutschland der wichtigste touristische Quellmarkt für die Türkei.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt in der Türkei laut offiziellen Angaben bei 59. In dem Land mit etwa derselben Einwohnerzahl wie Deutschland sind bislang 15 Prozent der Menschen vollständig geimpft.

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