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29. April 2022 | 21:36 Uhr
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Worauf Reisende im Mai achten sollten

Immer mehr Länder erleichtern privat und beruflich Reisenden die Einreise. Weil Jahrestage bisweilen Konflikte schüren, ist es ratsam, die Termine im Auge zu behalten. Die Daten für den Weltkalender im Mai haben die Sicherheitsexperten von International SOS für Reise vor9 zusammengestellt.

Thailand Bangkok Rothemden Demonstration iStock Akabei.jpg

Am 19. Mai jährt sich in Bangkok die Niederschlagung der Rothemden-Demonstrationen

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Wahlen und Abstimmungen

Australien, 21. Mai, Parlamentswahlen

Hongkong, 8. Mai, Wahlen zum Chief Executive: Es ist mit einer verstärkten Sicherheitspräsenz zu rechnen. Kleine Versammlungen sind möglich, werden aber wahrscheinlich schnell aufgelöst.

Nordirland, 5. Mai, Parlamentswahlen: Die Wähler entscheiden über eine obligatorische Koalition der dezentralisierten nordirischen Regierung. Rund um den Wahltermin sind Proteste zu erwarten.

Philippinen, 9. Mai, Nationale Wahlen

Schweiz, 15. Mai, Referendum über Grenzkontrollen: Abstimmung über den Beitrag zur Grenzschutzagentur der Europäischen Union (EU), Frontex.

Jahrestage und Feiertage mit Potenzial für Störungen

Weltweit, 1. Mai, Maifeiertag: Es ist mit Studenten- und Arbeiterdemonstrationen zu rechnen. Fällt der Feiertag auf einen Ruhetag, kann er am nächsten Arbeitstag begangen werden.

Taiwan, 1. Mai, Streik der Eisenbahnarbeiter: Ein geplanter Streik von mehr als 12.000 Eisenbahnern wird voraussichtlich zu erheblichen Störungen des Bahnverkehrs auf den westlichen Strecken führen. Der gesamte Verkehr auf den östlichen Strecken wird eingestellt.

Muslimische Länder, 1. Mai, Zuckerfest: Ende des Ramadan

Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, 9. Mai, Tag des Sieges: Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg. Reisende sollten mit Reiseunterbrechungen rechnen und Versammlungen meiden.

Israel, 28. und 29. Mai Yom Yerushalayim (Jerusalem-Tag): Nationaler Feiertag, der mit offiziellen Zeremonien begangen wird. Die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern können an diesem Tag zunehmen, insbesondere in der Altstadt von Jerusalem.

Kamerun, 20. Mai, Tag der nationalen Einheit: Reisende, die sich am 20. Mai in der Hauptstadt Yaounde und anderen städtischen Zentren aufhalten, sollten sich auf erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und örtliche Störungen während der Feierlichkeiten zum Tag der nationalen Einheit einstellen.

Mauretanien, 9. bis 14. Mai, Landesweiter Streik der Lehrer: Während des Streiks der Lehrergewerkschaften sind Proteste zu erwarten. Frühere Demonstrationen wurden von den Behörden untersagt.

Nepal, 13. Mai, Kommunalwahlen: Wahlkampfkundgebungen und erhöhte Sicherheitsvorkehrungen können zu lokalen Beeinträchtigungen führen.

Palästinensische Autonomiegebiete und Israel, 15. Mai, Nakba-Tag: Der Tag der Katastrophe wird von Palästinensern und arabischen Israelis begangen. Er erinnert an die Vertreibung, die vor und nach der israelischen Unabhängigkeitserklärung 1948 stattfand. Proteste und damit verbundene Unruhen sind möglich.

Paraguay, 15. Mai, Unabhängigkeitstag

Sri Lanka,18. Mai, Tag des Sieges: Am Mullivaikkal-Tag gedenken die örtlichen Tamilen der Mitglieder ihrer Gemeinschaft, die in den letzten Jahren des Bürgerkriegs von 1983 bis 2009 ums Leben kamen. Die Regierung begeht am selben Tag den Tag des Sieges und veranstaltet in der Regel Militärparaden und andere Feierlichkeiten. Rund um dieses Datum besteht die Gefahr von Protesten und militanten Angriffen.

Thailand, 19. Mai, Jahrestag der Niederschlagung der Rothemden: An der Ratchaprasong-Kreuzung in der thailändischen Hauptstadt Bangkok wird es voraussichtlich zu Demonstrationen kommen, um den Jahrestag des harten Vorgehens der Sicherheitskräfte gegen die Demonstranten der United Front for Democracy against Dictatorship zu begehen.

Vietnam, 12. bis 23. Mai, Südostasiatische Spiele: Teilnehmer aus elf südostasiatischen Ländern werden an den alle zwei Jahre stattfindenden SEA-Spielen teilnehmen. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und damit verbundenen Reisebehinderungen in der Hauptstadt Hanoi und ihrer Umgebung ist zu rechnen.

Änderungen der International SOS Risk Map

Äthiopien: Das Sicherheitsrisiko in Äthiopien wurde aufgrund der zunehmenden Unsicherheit durch häufige Angriffe von Rebellen, anhaltende Proteste, Gewalt zwischen den Gemeinschaften und die Risiken durch den Konflikt zwischen der Tigray People's Liberation Front (TPLF) und der Bundesregierung von Medium auf High angehoben. Dies betrifft die meisten Bundesstaaten und die Gebiete im Umkreis von 30 Kilometer um die Grenzen zu Kenia, Somalia und Südsudan. Der Bundesstaat Tigray wurde aufgrund der erhöhten Unsicherheit und der logistischen Störungen durch den Konflikt mit der TPLF von einem hohen auf ein extremes Sicherheitsrisiko heraufgestuft. Das Sicherheitsrisiko in der Region Somalia wurde aufgrund der erhöhten Stabilität von Hoch auf Mittel herabgestuft.

Fidschi: Das Sicherheitsrisiko des Landes wurde von Mittel auf Niedrig herabgestuft. Die Häufigkeit und das Ausmaß sozialer Unruhen haben in den letzten Jahren abgenommen, da die Gesetze für Proteste strenger geworden sind. Die Proteste, zu denen es regelmäßig kommt, bleiben weitgehend gewaltfrei.

Die Angaben über bevorstehende Ereignisse in der Welt stammen vom medizinischen und Sicherheitsspezialisten International SOS und werden jeden Monat exklusiv für Reise vor9 zusammengestellt. Weitere Informationen in deutscher Sprache finden Sie auf der Website www.internationalsos.de

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