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27. August 2020 | 16:31 Uhr
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Zeichen im Incoming-Tourismus stehen auf Erholung

Nachdem Mitte Juni die erlassenen Reisebeschränkungen in zahlreichen europäischen Ländern wegen Corona schrittweise gelockert wurden, habe sich das Incoming-Geschäft wieder belebt, meldet die DZT. Allein aus den unmittelbaren Anrainerstaaten seien im Juni wieder 1,08 Millionen Übernachtungen gezählt worden, 760.000 mehr als im Vormonat.

Deutschland Berlin Adlon Eingang Foto iStock Meinzahn.jpg

Das ausländische Interesse an Reisezielen in Deutschland, hier das Hotel Adlon in Berlin, ist wieder gewachsen

Für den gesamten Incoming-Tourismus meldete das Statistische Bundesamt im Juni ein Minus von 79,6 Prozent im Vorjahresvergleich nach Verlusten von 93,1 beziehungsweise 91,0 Prozent in den Lockdown-Monaten April und Mai. Auch die Zwischenbilanz des deutschen Incoming-Tourismus für das erste Halbjahr ist deutlich von der Pandemie gezeichnet: 15,7 Millionen Ausländerübernachtungen registrierte das Statistische Bundesamt bis Ende Juni in Beherbergungsbetrieben mit mindestens zehn Betten. Das ist ein Rückgang um 60,6 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Eine Analyse der Flugbuchungsdaten durch den Dienstleister Forward Keys deutet, ebenso wie die Übernachtungszahlen, eine Belebung der Reiselust seit der Grenzöffnung an. Mitte Juni lagen die Flugankünfte aus den 13 wichtigsten europäischen Quellmärkten für Deutschland demnach noch bei rund 25 Prozent des Vorjahresvolumens, seit Mitte Juli wurden bereits Werte von über 30 Prozent erreicht.

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