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25. Februar 2021 | 17:49 Uhr
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Aida Cruises soll Landesbürgschaft erhalten

Mecklenburg-Vorpommern ist laut Agenturmeldungen bereit, dem Kreuzfahrtunternehmen mit einer Bürgschaft zu helfen. Der Finanzausschuss des Landtags stimmte demnach am Donnerstag der Übernahme einer sogenannten Rückbürgschaft zu. Diese ist Voraussetzung dafür, dass Aida Cruises Mittel aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) erhalten kann.

Aida Cruises Firmensitz

Aida Cruises ist einem möglichen Staatskredit ein Stück näher gekommen

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Neben Mecklenburg-Vorpommern solle auch die Hansestadt Hamburg als weiterer Standort des Unternehmens beteiligt werden, meldet die "Deutsche Presse-Agentur". Nach früheren Angaben von Aida-Vorstandschef Michael Thamm verhandelt das Unternehmen mit der Bundesregierung wegen eines Kredits über 400 Millionen Euro.

Von Aida Cruises hieß es, dass mit der Bereitschaft zur Übernahme der Bürgschaft noch keine Entscheidung über die Inanspruchnahme von WSF-Mitteln gefallen sei. "Wir werden zu gegebener Zeit entscheiden, ob wir von dieser Möglichkeit des WSF Gebrauch machen werden", sagte ein Sprecher.

Aida Cruises musste in den vergangenen Monaten den Neustart mehrfach verschieben. Der US-Mutterkonzern Carnival hat im vergangenen Jahr Verluste im Umfang von rund 8,5 Milliarden Euro eingefahren.

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