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8. April 2020 | 07:00 Uhr
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Airbnb erhält üppige Finanzspritze

Vertrauensbeweis mitten in der Krise: Die Vermittlungsplattform für Unterkünfte bekommt von den Beteiligungsgesellschaften Silver Lake und Sixth Street Partners umgerechnet 900 Millionen Euro frisches Geld. Damit soll das Comeback von Airbnb nach dem Ende der Coronakrise gesichert werden.

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Die einstige Sharing-Plattform leidet, wie der gesamte Unterkunftssektor, unter der Pandemie und den damit verbundenen Reiseverboten. Die Einnahmen sind weggebrochen, die Personalkosten geblieben und obendrein hatte Airbnb Gastgebern, bei denen bereits gebuchte Unterkünfte kostenlos storniert worden waren, Entschädigungen im Umfang von rund 250 Millionen Euro versprochen. So sollte ihnen rund ein Viertel der entgangenen Einnahmen ausgezahlt werden.

Airbnb-Mitgründer und Chef Brian Chesky erklärte nun, die frischen Mittel sollten dazu dienen, den Neustart nach der Krise zu forcieren. Airbnb hatte ursprünglich für dieses Jahr einen Börsengang angekündigt, doch daran zweifeln Beobachter mittlerweile. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, hatte die Vermietungsplattform bereits im letzten Quartal 2019 trotz eines um 32 Prozent auf eine Milliarde Euro gestiegenen Umsatzes einen operativen Verlust von gut 250 Millionen Euro eingefahren.

Das frische Geld könnte Airbnb helfen, ohne Börsengang durch die Krise zu kommen und zudem Akquisitionen in Angriff zu nehmen, vermutet Bloomberg unter Berufung auf mit dem Unternehmen vertraute Kreise.

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