Wie der Stern berichtet, sieht sich die Unternehmensgruppe nun mit einer möglichen Insolvenz konfrontiert. Der Kölner Anwalt Philip Schober wurde als vorläufiger Insolvenzverwalter für die Tochtergesellschaft Inspiring Travel Club Family GmbH ernannt, um zu prüfen, ob ausreichend Vermögenswerte vorhanden sind, um ein Insolvenzverfahren zu eröffnen. Das Magazin berichtet weiterhin, dass Mitarbeiter die Firma bereits verlassen hätten.
Die Unternehmensgruppe, die unter anderem von Mauritius bis zu den Malediven Kunden mit unbezahlten Hotelrechnungen zurückgelassen haben soll, verfügte grundsätzlich über einen Reisepreissicherungsschein. Dieser war jedoch auf die Tochtergesellschaft Itravel Luxembourg S.à.r.l. ausgestellt. Solange diese Gesellschaft nicht für insolvent erklärt würde, könnten Kunden jedoch keine Ansprüche geltend machen.
