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15. Januar 2020 | 07:00 Uhr
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Easyjet holt Etihad in sein europäisches Umsteigenetzwerk

Damit können Passagiere von 68 europäischen Easyjet-Standorten über zehn europäische Drehkreuze nach Abu Dhabi fliegen. Beide Airlines kündigten an, die Partnerschaft in Zukunft auf weitere Ziele auszudehnen.

Easyjet Etihad

Etihad sichert sich Anschlussflüge mit Easyjet

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Zunächst sind über die Easyjet-Website damit Flüge über Amsterdam, Athen, Barcelona, Genf, Madrid, Mailand Malpensa, Manchester, Paris-Carles de Gaulle, Rom und Zürich in das Emirat buchbar. Etihad ist nach Emirates die zweite Golfstaaten-Fluglinie, die sich dem "Worldwide“-Programm des Low-Cost-Carriers angeschlossen hat.

Easyjet will über die interkontinentalen Verbindungen zusätzliche Kunden gewinnen, für Etihad bringt der Deal Anschlussflüge. "Worldwide" eröffne ein ein zusätzliches Potenzial von rund 70 Millionen weiterer Kunden, erklärt Easyjet. Zudem könnten über Partnerschaften mit traditionellen Fluggesellschaften zusätzliche Verbindungen geschaffen werden, ohne Interlining- oder Codeshare-Abkommen dafür notwendig seien.

Neben Etihad und Emirates nehmen bereits Virgin Atlantic, Singapore Airlines, Scoot, Air Transat, Longair, La Compagnie, Corsair, Neos und Aurigny an dem Programm teil. In Deutschland bietet Easyjet das Netzwerk in Berlin-Tegel an. Von dort aus können Passagiere etwa mit der Singapore-Airlines-Tochter Scoot nach Singapur zu fliegen.

Allerdings hat die Easyjet-Methode gegenüber der klassischen Codeshare-Variante auch Nachteile. So müssen Fluggäste aufzugebendes Gepäck am Umsteige-Airport erneut abholen und wieder abgeben. Immerhin sind sie aber durch den Servicepartner Dohop, mit dem Easyjet zusammenarbeitet, geschützt, wenn sie einen Anschlussflug verpassen, indem sie auf den nächsten verfügbaren Flug umgebucht werden. Darüber hinaus gelten für Verspätungen oder Stornierungen der jeweiligen Flüge die Bestimmungen gemäß der Fluggastrechteverordnung 261/2004 der EU, teilt Easyjet mit.

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