Wie bereits zu erwarten war, hat sich der Ton unter den Tarifpartnern weiter verschärft. Auch die inzwischen eingeleitete Urabstimmung der GDL-Mitglieder über längere Streikmaßnahmen habe "nichts an der fundamentalen Verweigerungshaltung der Plüschetage geändert", erklärte Weselsky.
Die DB kritisierte, dass die Gewerkschaft die Tarifverhandlungen nach nur zwei Terminen für gescheitert erklärt habe. Damit sei für die GDL auch der weitere Verhandlungsfahrplan hinfällig. "Die Lokführergewerkschaft will mit dem Kopf durch die Wand. Das geht bekanntlich nicht gut", sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler. Dabei sei am Donnerstag bis zum frühen Abend in Abwesenheit des GDL-Chefs in sachlicher Atmosphäre verhandelt worden. Insgesamt sei Weselsky bei den zweitägigen Verhandlungen gut zwei Stunden anwesend gewesen.
