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2. Mai 2019 | 07:00 Uhr
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HRS zahlt Millionen an Hotels wegen Bestpreisklausel

Geldregen für Hotels: Der Hotelverband Deutschland (IHA) und HRS-Chef Tobias Ragge haben sich außergerichtlich auf Schadenersatz wegen der mittlerweile vom Bundeskartellamt kassierten Bestpreisklausel des Hotelvermittlers geeinigt. HRS zahlt vier Millionen, die der Verband an 600 Hotels weiterreicht, die sich zusammengeschlossen hatten.

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HRS-Geschäftsführer Tobias Ragge einigt sich mit Hotelverband auf die Zahlung von vier Millionen Euro Schadenersatz.

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"Die Einigung ist das Ende eines langjährigen und zähen Prozesses, der Ende 2013 mit einer zwischenzeitlich rechtskräftigen Abstellungsverfügung des Bundeskartellamtes begann", heißt es in einer HRS-Mitteilung. Ende 2017 hatte IHA Mitglieder aufgefordert, sich an einer Schadensersatz-Sammelklage gegen HRS zu beteiligen.

"Nach intensiven Gesprächen sind sich HRS und IHA nun einig, dass ein Ende dieses Themas und damit ein Blick nach vorne die beste Option für beide Parteien ist." Die Hotellerie stehe vor Herausforderungen, die es gemeinsam zu lösen gelte. Die Einigung schaffe die Voraussetzung, künftig gemeinsam und konstruktiv an Lösungen für die Hotellerie in Deutschland zu arbeiten.

Trotz des Vergleichs halten beide Seiten aber an ihren ursprünglichen Rechtspositionen fest. HRS-Geschäftsführer Tobias Ragge zeigt sich zufrieden: „Es ist gut, einen Schlussstrich unter dieses Kapitel zu ziehen, auch wenn wir im Kern unterschiedlicher Rechtsauffassungen sind."

Auch IHA-Vorsitzender Otto Lindner sieht die Vereinbarung positiv: „Die außergerichtliche Einigung mit HRS ist das Ergebnis langjähriger Verbandsarbeit und ein Meilenstein für die Hotellerie in Deutschland... Wir werden darauf dringen, dass nun endlich auch für alle anderen Marktteilnehmer gleiche Standards geschaffen werden.“

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