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25. Januar 2021 | 14:56 Uhr
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Keine Bahn-Entschädigung bei höherer Gewalt

Bahnunternehmen müssen keine Entschädigung mehr für "Verspätungen oder Zugausfälle, die sie nicht hätten vermeiden können", bezahlen. Die Länder der EU haben eine entsprechende Einigung mit dem Europaparlament bestätigt.

Bahn_Gleissperrung_Foto Deutsche Bahn Volker Emersleben

Wenn sich Züge aufgrund höherer Gewalt verspäten, müssen Bahngesellschaften keine Entschädigung zahlen

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Kanada Alberta Writing-on-Stone Provincial Park Foto Michael Matt

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Damit ist die entsprechende Reform der Fahrgastrechte fast unter Dach und Fach. Sie muss nun vom EU-Parlament noch einmal bestätigt werden, bevor sie dann zwei Jahre später in Kraft treten kann. Der Ausschluss der Entschädigungspflicht gilt etwa für "extreme Wetterbedingungen, größere Naturkatastrophen oder größere Gesundheitskrisen, einschließlich Pandemien". Streiks von Bahnangestellten fallen nicht darunter. Die Erstattung von 25 Prozent des Ticketpreises ab einer Stunde Verspätung und 50 Prozent ab zwei Stunden bleibt unverändert bestehen.

In ihrem Beschluss lehnten es die Verkehrsminister der Mitgliedstaaten ab, verschiedene Eisenbahnunternehmen zu verpflichten, gemeinsame Tickets anzubieten. Sogenannte Durchfahrtskarten müssen demnach nur dann bei einer Reise mit Umstieg vom Regional- in den Fernverkehr ausgestellt werden, wenn sämtliche genutzten Züge vom selben Bahnunternehmen betrieben werden.

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