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10. März 2021 | 07:00 Uhr
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Kreuzfahrtreedereien sehen Impfen als "Game Changer"

350.000 Gäste habe MSC in den vergangenen Monaten an Bord begrüßt, sagt Chef Pierfrancesco Vago. Dies zeige, dass Kreuzfahrtschiffe eine sichere „Bubble“ seien. Dennoch hält Vago erst die Impfung für einen Game Changer. In den USA hofft Celebrity Cruises ebenfalls, dass das Impftempo bald zu einem Neustart führt.

MSC Cruises Virtuosa Seitenansicht Meer

Bis für die "MSC Virtuosa" und andere Kreuzfahrtschiffe die Weltmeere wieder offen sind, dürfte es noch dauern

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Zwar seien Kreuzfahrtschiffe wegen der strengen Test- und Hygienevorschriften sicher. Doch erst der Fortschritt weltweiter Impfungen öffne die Häfen und bringe das Geschäft wieder richtig in Fahrt, so Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises. So habe Großbritannien angekündigt, dass Kreuzfahrtschiffe demnächst seine Häfen wieder anlaufen dürften.

Auch in den USA keimt Hoffnung auf. Lisa Lutoff-Perlo, CEO von Celebrity Cruises, baut auf die Ankündigung von US-Präsident Joe Biden, bis Mai mit dem Impfen in den USA durch zu sein. Dann könnte auch die Gesundheitsbehörde CDC vielleicht ihre strengen Auflagen lockern und die Amerikaner wieder in See stechen. Das Interesse der Kundschaft jedenfalls sei vorhanden.

Bis die Weltmeere für die Megaliner wieder offen sind, dürfte es aber noch dauern. Dafür sei es nötig, Protokolle und Dokumente weltweit zu vereinheitlichen, sagt MSC-Chef Vago. So sei zum Beispiel fraglich, ob alle Impfungen von den Ländern akzeptiert würden. Wenn ein Impfstoff in einem Land nicht zugelassen sei, werde er womöglich für Besucher aus diesem Land auch nicht die Grenze öffnen.