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11. August 2021 | 17:06 Uhr
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Lokführerstreik legt Bahnverkehr lahm

Der Streik der Mitglieder der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sorgt bundesweit für Zugausfälle und Verspätungen. Die Bahn rät Kunden, nicht zwingend notwendige Reisen zu verschieben und verspricht Kulanzregelungen. Die Gewerkschaft droht bereits mit weiteren Streiks.

Bahn ICE 3 Foto iStock huettenhoelscher

Bei der Bahn fallen auch am Donnerstag viele Züge aus

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Die kurzfristig zusammengezimmerten Ersatzfahrpläne im Fern- und Nahverkehr liefen „weiterhin stabil“, heißt es von der Bahn. Im Fernverkehr seien wie geplant rund 25 Prozent der Züge unterwegs. Bei DB Regio verkehrten etwa 40 Prozent der Züge. Hier gebe es jedoch starke regionale Unterschiede. Während in den Streikschwerpunkten im Laufe des Tages teilweise nur einzelne Züge verkehrten oder Linien ganz ausfallen mussten, könne beispielsweise in einigen Metropolen die S-Bahn im 20-Minuten-Takt gefahren werden.

Allerdings führe das deutlich reduzierte Angebot im Fern- und Nahverkehr „leider weiterhin zu starken Beeinträchtigungen für die Fahrgäste“, teilt die Bahn mit. Die verkehrenden Züge seien "zum Teil sehr stark besetzt". Wegen des verringerten Angebots könne man "nicht garantieren, dass alle Reisenden heute und morgen wie gewünscht an ihr Ziel kommen", erklärt das Unternehmen. Daher bitte die Bahn Fahrgäste, die nicht zwingend fahren müssten, ihre Reise zu verschieben.

Auch am Donnerstag wird sich die Situation nicht verändern. Bereits gebuchten Fahrkarten des Fernverkehrs für Strecken, die vom 11. bis einschließlich 13. August vom GDL-Streik betroffen sind, behalten ihre Gültigkeit und könnten bis einschließlich 20. August flexibel genutzt werden, teilt die Bahn mit. Die Zugbindung bei Sparpreisen und Super Sparpreisen sei aufgehoben, für die Weiterfahrt könnten auch andere Züge genutzt werden. Zudem würden Fahrkarten kostenfrei erstattet.

GDL-Chef Claus Weselsky bezeichnete die Streikmaßnahmen am Mittwoch als "vollen Erfolg". Zugleich drohte er mit weiteren Arbeitskämpfen. Man werde mit der ersten Maßnahme nicht durchkommen, sagte Weselsky laut Tagesschau. "Von daher brauchen wir einen langen Atem." Eine Entscheidung über weitere Streikmaßnahmen soll in der kommenden Woche fallen.